Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

undeutliche Sprache bei Sohn (2 Jahre, 3Monate)

Rund ums Baby Adventskalender 2025
Frage: undeutliche Sprache bei Sohn (2 Jahre, 3Monate)

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Hallo, ich beginne mich auf Grund der Sprachentwicklung unseres Sohnes etwas zu sorgen. Er spricht noch relativ viel Wörter in "seiner" Sprache, z.B.für Babysaft-Babybei oder für Schaufel-Babie, bzw. die Wörter, die er schon einige Zeit spricht verändert er kaum, z.B. für Bagger-Babbor oder Traktor-Daddor, Kaffee-Babiech, Schnecke-nene, Rasenmäher-amehr. Bei seiner weiteren Sprachentwicklung ist es nun so, daß man ihn nur dann versteht, wenn man den Zusammenhang oder die Situation, in der er sich gerade befindet und er etwas dazu sagt, selbst mit erlebt. Manchmal gibts auch "Lichtblicke" wie, z. B. Eidenban für Eisenbahn, was lange Zeit nur "tuf-tuf" war. Letztens war er mit seiner Säge in der Küche und tat so, als ob er arbeitet. Ich fragte ihn, was er mache und antwortete mit: dursneide, also durchschneiden. er sagt z. B. nie "will nicht" oder "geht nicht". Wenn er keine Antwort geben will, nicht kann oder etwas geht nicht, dann sagt er nur "Nein" mit dem dazu gehörigen Substantiv und dieses Wort eben sehr undeutlich, man muß den Sinn oft erahnen oder eben dabei sein. wenn er z.B. ein Haus oder Mauer bauen will und der Legostein paßt eben nicht direkt drauf, dann sagt er z.B.: "Aton Deine nein Haus". Was heißen soll Anton Steine nein Haus und was eben bedeutet, daß es gerade mit dem Stein aufeinander setzen nicht sofort klappt. Er hat aber auch schon gesagt: Adon Opa Audo din-Was heißen soll, daß er beim Opa im Auto gesessen hat. Unsere KÄ meint, ich brauch mich jetzt noch nicht beunruhigen, sie hätte Kinder, die in dem Alter gerade mal Mama und Papa sagen. Hören tut er gut, was aber nur heißt, was man eben mit normalen Mitteln prüfen kann. Im Prinzip hört er das Gras wachsen, was leise und so angeht. aus diverser Literatur zum Thema weiß ich das laut und leise nicht ausschlaggebend sind, siehe einzelne Frequenzen. außerdem hab ich nun auch gelesen, daß es vom Grund her 2 Spracherwerbsstile gibt. Einfach gesagt, die einen Kinder imitieren die Wörter regelrecht, die andern versuchen den gesamten Satz zu vertstehen und wiederzugeben, was aber eben nicht gelingen kann. Gehört unser Sohn villeicht zur 2. Kategorie "expressiv"? Ich geb mir sehr viel Mühe mit dem Sprechen, frage ihn, spile mit ihm, laß ihn dabei führen, wir schauen uns Bilderbücher an, etc. In der Spielgruppe ist ein Junge in seinem Alter, den vetseht man richtig gut. Auch beim Nachbarsjungen neben an (4 Monate älter wie unserer)sieht es mit der Sprache wesentlich besser aus. Was meinen sie?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Cathi, Ohr Sohn kennt offenbar außer Substantiven und örtlichen Partikeln, sowie Deklamationswörtern noch keine weiteren Wortarten. Außerdem benutzt er viel seine Phantasie-Sprache. Das alles ist in diesem Alter noch normal und erlaubt, so daß Sie sich einstweilen keine Sorgen zu machen brauchen. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Motorisch ist er voll fit. Klettert auf dem Spielplatz auf den großen Turm und rutscht die große Rutsche runter, fährt sicher Dreirad und ein paar Zentimeter Roller. Er kennt Grundfarben rot-od, grün-dühn, schwarz-dart, gelb-delb, rosa-rosa. Was ich auch supi finde, weil er im September in den Kiga kommt: Er ist trocken und sauber seit ein paar Wochen. Ging wie von selbst-siehe: "Das Kind lesen". (Entschuldigung für die in der Schnelligkeit entstandenen Schreibfehler). Grüße Cathi


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