Mitglied inaktiv
S.g. Dr. Posth, Sohn 27 Mo. war immer sehr geräuschempfindlich, besonders bei Stimmen/Tieren in geschl. Räumen. Seit einiger Zeit ist es schlimmer, in Spielgruppe (1x/Wo) o. Turnen klebt er nur auf dem Arm u wenn ein Kind weint o. quietscht, krallt er sich panisch fest, macht sich steif u verharrt lange so auf meinem Arm. Das gleiche, wenn Omas Hund bellt/Vogel piept. Ich beruhige ihn dann, bisweilen halte ich ihm die Ohren zu, manchmal gehen wir raus. Draußen alles ok, will dann nicht mehr rein. Besuch von/bei Freunden mit kl. Kindern ist schwierig u er mag Kl.kinder gar nicht. Anderer Lärm (Baustelle, Hubschrauber) macht ihm weniger Angst. Ich weiß nicht mehr weiter - wie in solchen Situationen verhalten? Ohrenschützer sind ja keine Alltagslösung u alles laute zu meiden kaum möglich. Wieviel Alltagslärm ist ok? Soll ich Veranstaltungen wie Spielgruppe/Turnen lassen? Ich muss bald wieder arbeiten. Wäre TaMu mit älteren Kindern ok? Ruhiger Waldkiga hat leider keinen Platz. Vielen Dank
Hallo, es gibt auch organische Störungen am Innenohr mit Geräuschüberempfindlichkeit. Das sollte auf jeden Fall abgeklärt werden. Bevor man spekuliert, dass es eine psychosoziale Entwicklungsproblematik ist, sollte klar sein, dass nicht das Gehör die Quelle der Ängstlichkeit ist. Sprechen Sie mit Ihrem KiA/KiÄ darüber. Solche Kinder lässt man am besten in der Pädaudiologie untersuchen. Da gibt es inzwischen auch niedergelassene Kolleginnen und Kollegen. Viele Grüße
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