Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter ist 22 Monate alt und zeigt folgende, für uns merkwürdige, Verhaltensweisen. 1. Wenn sie sich weh tut o. wegen etwas weint, lässt sie sich nicht richtig trösten. Sie möchte meist gleich wieder runter vom Arm u. z.B. wieder auf d. Rutsche, von der sie grad gefallen ist. Sie weint dann noch kurz u. ist schnell wieder ruhig u. lenkt sich ab. Das find ich oft schade, ich möchte doch für sie da sein! 2. Sie kann oft nicht mit ihrer (eigentlich besten) Freundin (gleichalt) spielen, solange diese etwas hat, was meine Tochter auch haben möchte. Sie nimmt es sofort weg, oder haut zu oder schreit. Ihre Freundin geht meist schon von allein weg u. wehrt sich auch gar nicht. Wie sollen wir (die Mutter der Freundin und ich) da am besten reagieren, so dass beide davon profitieren? Insgesamt ist sie ein fröhliches, aber nicht sehr kuscheliges Kind, dass viel schläft, in den Wachzeiten entweder viele Bücher anschaut und erzählt oder sich gern bewegt. Vielen Dank! Sylvia
Liebe Sylvia, das zunächst von Ihnen geschilderte Verhalten Ihrer Tochter bei einem Mißgeschickt oder Wehtun entspricht ein wenig dem, was man in der Entwicklungspsychologie als vermeidend bezeichnet. D.h. ein solches Kind läßt seine eigentlichen Gefühle nicht zu. Ich kann aber von hier aus weder beurteilen, daß es tatsächlich so ist, noch, warum sie sich so verhält. Dazu müßte ich viel mehr über die bisherige Vorgeschichte wissen. Das zweite, das Sie schildern, ist typische Rivalität. Wie Sie auch in der vorigen Antwort lesen können, verstärkt sich ein Kleinkind sein gewonnenes Selbst dadurch, daß es sich positive Attribute oder Attributionen verschafft. Eigenes Spielzeug gehört dazu. Je unsicherer ein Kind in seinem Selbstwert bislang ist, desto heftiger verteidigt es seine Besitztümer. Greifen Sie ein und zwingen Sie es dazu, das Spielzeug z.B. an die Freundin gegen seinen erklärten Willen abzugeben, ist es gekränkt und wird sich heftig dagegen wehren, notfalls mit einem schweren Trotzanfall. Ablenkung ist viel mehr gefragt oder Entschädigung des anderen Kindes mit einem anderen Gegenstand, den Sie dann hier: gegen Ihre Tochter zugunsten des anderen Kindes verteidigen dürfen. Viele Grüße
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