Mitglied inaktiv
hallo dr. posth, mein sohn (fast 2) hat scheinbar einen bewussten liebevollen abschied vom vater nicht gut verarbeitet. seit dessen rückkehr nach nur 2 tagen will er oft auf mamas arm, braucht den nuki und möchte, dass mama o. papa überallhin mitkommt. andererseits haut er und ist bockig, mama wird geschlagen oder angeschrieen und soll "weg!". er sucht die nähe zum vater (der ihm die auch gibt) und lehnt mich verbal/körperlich ab. hinzu kommt, dass er monate gut allein eingeschlafen ist, jetzt aber schreit, sobald wir sein zimmer verlassen. er möchte, dass jemand mit ihm im raum schläft. nachts wird er jetzt jede nacht wach und weint, sodass jemand bei ihm schlafen muss. mittags verweigert er totmüde den schlaf, isst nicht gern, weil er weiß, danach wird geschlafen. unser alltag gerät aus den fugen, alle müde. sie empfehlen zusammen zu schlafen, aber das ist nicht immer (mittags+abends) praktikabel. wie können wir dieses "trauma" noch verarbeiten helfen? vielen dank, lg stepha
Hallo, da Ihr Sohn sich in der Loslösungsphase befindet, ist der Vater für ihn im Moment etwas wichtiger als Sie. Das zeigt er Ihnen auch deutlich, wenn auch etwas aggressiv unterstüzt. Vielleicht ist er ja auch leicht impulsiv veranlagt. Daher wäre es das beste, wenn jetzt Ihr Mann öfter einmal mit ihm alleine etwas unternehmen würde, damit er den Vater ganz für sich hat. Das Schlafverhalten wird sich dann normalisieren, wenn die "Marschrichtung" für Ihren Sohn wieder stimmt. Ein gemeinsames Schlafen im Elternschlafzimmer wäre besondes im Moment sehr hilfreich, Ihr Sohn kann ruhig im eigenen Bet schlafen, nur eben im Zimmer seiner Eltern. Ein Reisebett ist für solche Gelegenheiten zu empfehlen. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Hallo, mein Sohn ist ein absolutes Tragebaby und generell sehr Mama bezogen. Auch nachts schläft er nur auf meinem Bauch oder mit Köperkontakt zu mir. Der Papa hatte ihn von Beginn an immer wieder in der Trage allerdings selten. Anfang Dezember musste ich ungeplant für 1 Woche ins Krankenhaus, er war da gut 4 Monate alt. Ich konnte ihn nicht mitne ...
Auf Grund einer schweren Erkrankung werde ich vier Wochen von meinen Kindern (6 Monate und 4 Jahre) getrennt sein müssen. Ich erhalte eine Leukämie Behandlung und meine Kindern werden mich wegen Isolation nicht besuchen können. Omas und Papa werden sich kümmern. Mama ist aber Mama. Der Große ist 4 aber total auf mich fixiert. Wir waren noch nie l ...
Sehr geehrte Frau Henkes, Danke für Ihre so fundierte Arbeit hier! Die Situation: ich werde für 4 Wochen von meinem dann 8-9 Monate altem Kind räumlich getrennt sein müssen. Dieser Umstand ist leider alternativlos und zu meinem größten Bedauern unumgänglich. Das Kind ist eng an den Papa gebunden (Aufsteh- und Bettgehritual, Flasche gebe ...
Hallo :) Die Frage bezieht sich auf unser 4. Kind (im August 25 2 Jahre). Seit März geht sie in die Krippe. Davor war Fremdbetreuung durch Großeltern nur bedingt möglich. Es musste immer eines der Geschwister dabei sein. Bei Papa ist es kein Problem. Seit März geht sie in die Krippe. Eingewöhnung lief schleppend aber mit Erfolg. Hatten dann ...
Sehr geehrte Frau Henkes, ich habe Fragen zu meinem Sohn (2,5 Jahre), ob er die Trennung vom Kindsvater (KV) und den Umzug gut verkraftet hat. Als wir noch zusammengewohont hatten, war der KV eher ein passiver Mitbewohner, der sich kaum um unseren Sohn gekümmert hat. Ich hatte 99,9 % aller Aufgaben übernommen, die unser Kind betrafen. Der KV ...
Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter (2 Jahre 2 Monate alt) war an ihrem ersten Kita-Tag am 15.9. Feuer und Flamme. Auch am zweiten Tag spielte sie mit Freude und ließ sich auf die Erzieherinnen ein. Das neue, skandinavische Eingewöhnungsmodell, das dieses Jahr erstmalig in der Kita getestet wird, sah vor, dass ich die ersten beiden Tage im ...
Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...
Liebe Frau Hemkes, Vielen Dank für die Möglichkeit, hier Fragen zu stellen und für die tolle Unterstützung. Mein Sohn ist 5,5 Jahre alt und geht in die Kita seit seinem 18 Lebensmonat. Wenn er unter Fremden ist, ist er in der Regel total entspannt, lacht, spielt, ist hilfsbereit. Die Erzieherinnen sagen zu mir, dass er sehr pflegeleicht i ...
Guten Tag Frau Henkes, in ein paar Monaten möchte ich gerne einen einwöchigen Kurs besuchen der mir wichtig ist. In dieser Zeit bin ich nicht zu Hause. Mein Sohn ist dann 2,5 Jahre alt. Mein Mann und mein 10 Jähriger Sohn (an dem er sehr hängt) sind natürlich da und in den Kindergarten geht mein Kleiner dann auch. Dennoch mache ich mir Sorge ...
Guten Tag, ich habe eine Frage zu meiner 6 jährigen Tochter. Seit ca. 3 Monaten hat sie Probleme sich morgens im Kindergarten von mir zu trennen. Anfangs war sie nur etwas schüchtern, hat noch ein paar Umarmungen extra benötigt und ist rein. Dann hat sie einige Male richtig geweint und gesagt sie möchte nicht von mir weg. Momentan ist es ein verha ...
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird