Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Ludger Nohr:

Trennung-Angst nehmen

Frage: Trennung-Angst nehmen

Inge-70

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Sehr geehrter Herr Nohr, ich fasse mich kurz. Mir steht ein Gespräch mit meinen Kindern bevor (Grundschulalter), um diesen mitzuteilen,dass sich ihre Eltern trennen. Die Wohnsituation wird sich insofern ändern, als das alle in einem Haus bleiben,jedoch in getrennten Wohnungen.Zugang zu beiden Eltern jeder Zeit gegeben.Ich möchte den Kindern die Angst nehmen einen Verlust zu erleiden.Haben sie einene Vorschlag hinsichtlich der Gesprächsführung? Vielen Dank!


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Liebe Inge, die Gesprächsführung ergibt sich aus vielen Punkten. Was wissen/ahnen Ihre Kinder schon, wie sind sie an die beiden Eltern gebunden, was wird sich tatsächlich ändern usw.? Aus dem was Sie schreiben, würde ich auch auf die positiven Seiten dieser Trennung eingehen, also auf das, was bleibt. Da haben Sie ja gute Bedingungen und die Kinder wenig veränderten Kontakt zu beiden. Und dann sollten Sie die gestellten Fragen altersgerecht und so ehrlich wie möglich beantworten. D.h. wahrnehmen, was die Kinder wirklich wissen wollen. Vielleicht auch erst mal gar nichts, dann werden die Fragen mit der Zeit kommen. Seien Sie offen für die Fragen, weil Sie daran erkennen, was für die Kinder wirklich wichtig ist. Alles Gute dabei. Dr.Ludger Nohr


Inge-70

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Sehr geehrter Dr. Nohr, ich bin sehr sicher das mein ältestes Kind bereits ahnt was bevorsteht.Erzählungen von anderen Kindern mit geschiedenen Eltern häufen sich in letzter Zeit.Solche Familienkonstellationen werden jedoch grds.negativ empfunden.Ebenso Fragen zum Thema Heirat und was damit verbunden ist.Begriffe wie Trennung und Scheidung lösen Unverständnis und Angst aus.Daher werde ich Ihren Vorschlag die positiven Aspekte anzuführen umsetzen. Das jüngere Kind sieht diese Thematik entspannt. Solange beide Eltern erreichbar sind ist die Welt i.O.Die Bindung der Kinder ist zu beiden Eltern ganz gut.Wobei nach meiner Einschätzung die Bindung zur Mutter stärker und vertrauensvoller ist.Am Tagesablauf der Kinder soll ich wenig ändern.Probleme bereitet mir die altergerechte Vermittlung. Führe ich als Grund Streitigkeiten an wird vermutlich der Vorschlag kommen, sich wieder zu vertragen.Der Begriff "Liebe" ist vermutlich nicht fassbar bzw. wie erklärt man "verschwundene" Liebe?Oder reicht die Aussage, dass sich die Wohnsituation ändert, damit jeder sein eigenes Reich hat und läßt dann die Fragen folgen? Nochmals , Vielen Dank!


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