Mitglied inaktiv
Hallo, mein Sohn ist 23 Mon. und ein aktives temperamentvolles Kind. Im Moment soll der Papa sehr viel mit ihm machen, d.h. ich denke die Loslösung geht gut voran.Wir haben unseren Sohn immer viel getragen. Auch heute möchte er noch gerne öfter mal getragen werden. Beim einkaufen ist es ihm oft lieber als laufen oder Buggy und auch so will er daheim gerne ab an herumgetragen werden, wenn er auch meist alleine laufen will. Beim spielen möchte er meist das ich oder mein Mann uns im Zimmer mit ihm aufhalten.Zwar spielt er dann öfter mal allein, aber er will das wir daneben sitzen, ab und an bezieht er uns ein. Wir gehen diesen Wünschen meist nach, ist das i.O.? Kommt Besuch rennt er meist wie verrückt rumund dreht so richtig ab.Wie kann ich das verhindern? Schimpfen hilft nichts. Er ist sprachl. sehr weit und redet sehr viel.Beim spielen ist er nur am schwätzen, alles was er macht wird erläutert, aber wirklich alles. Woher kommt das?
Hallo, zum Sprechen gehört neben der Fähigkeit, diese Sprache zu sprechen, der Antrieb sprechen zu wollen. Dieser Antrieb ist bei manche Menschen von Natur aus sehr hoch, bei anderen sehr viel niedriger. Sie haben offenbar einen Sohn mit hohem Sprachantrieb erwischt. Allerdings sind das auch Kinder, die schon früh ein hohes sprachliches Können aufweisen. Eigentlich lieben es mehr oder weniger alle Kinder, von ihren Eltern getragen zu werden. Die Frage ist, wie hoch ist die eigene Bereitschaft, diesem Wunsch ständig nachzukommen. Mit 23 Monaten hat ein Kind schon mal seiner 12-13 Kilogramm. Da muss man sich schon anstrengen beim Hochnehmen. Das Gewicht der Kinder ist vielleicht der begrenzende Faktior dabei. Aber die Kinder holen sich noch ganz viel Bindungsanteile, wenn die Eltern sie bereitwillig auf den Arm nehmen und tragen. so sollte man das Ansinnen nicht ständig ablehnen. Und das Sich-produzieren der Kinder, wenn Besuch da ist, ist alterstypisch und dient der Selbstdemonstration und der Aufmerksamkeitsbindung an sich. Je nach Temperament kann diese Schow manchmal etwas übertrieben ausfallen. Machen lässt sich wenig dagegen. Am besten bindet man die Aufmerksamkeit des Kindes frühzeitig an irgendetwas sinnvolles Anderes. Viele Grüße
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