Mitglied inaktiv
Hallo, meine 6-monate alte Tochter schläft nachts noch nicht durch. Sie geht zwischen 19 u 20 uhr ins Bett und hat dann in der Zeitspanne von 23 bis 2 Uhr nochmal Hunger, dann wieder (manchmal) gegen 3-4 und dann wieder gegen 6-7 Uhr. Tagsüber schläft sie vormittags, dann macht sie mittags, nachmittags und gegen späten Abend nochmal ein Nickerchen. In letzter Zeit macht sie immer ein ziemliches Theater, sie ist hundemüde aber will partout nicht einschlafen. Sie reibt sich die Augen und weint, aber schläft nicht ein. Meistens stille ich sie aus lauter Verzweiflung, und danach schläft sie ein. Kann mir jemand sagen, weshalb sie immer so ein Theater macht? Ist das entwicklungsbedingt? Danke und LG Yvonne
Stichwort: Einschlafprobleme beim Säugling Liebe Yvonne, mit einem halben Jahr fängt eigentlich die Zeit an, ein "Einschlafritual" aufzubauen. Der Säugling muß merken, daß der Tag zu Ende gehen soll und daß Schlafenszeit kommt. Abendliches Bad, letzte Fütterung, die jetzt zunehmend reichhaltig an allen Nährstoffen sein soll und länger verdaut werden muß (Breie), Dunkelheit, Ruhe, Wiegen auf dem Arm, Schlaflied, und bald das Übergangsobjekt wie Schnuffeltuch, Schnuller, Lieblingstier, an dem gezutscht wird, usw. Gerade mit einem halben Jahr brauchen die Säuglinge aber noch eine Einschlafflasche, oder eben die Mutterbrust. Das gibt noch einmal Nahrung für die Nacht und das erhält das gewohnte Beruhigungsignal. Nur muß man sich jetzt gut überlegen, wielange man das noch so machen möchte, denn die wenigsten Säuglinge stillen sich in nächster Zeit von alleine ab. Bleibt man beim Stillen, muß man damit rechnen, daß noch auf Monate hinaus der Stillrhythmus auch in den Nächten erhalten bleibt. Und dann muß man auch bereit sein, nachts weiter zur Verfügung zu stehen. In den anderen Fällen sollte man langsam dazu übergehen, nachts nicht mehr zu stillen und dann auch nicht mehr zum Einschlafen. Der Säugling im zweiten Lebenshalbjahr kann seine Nachtmahlzeit ohne Probleme überschlafen. Da passiert überhaupt nichts. Wird er nachts aber erst einmal noch wach (alter Rhythmus noch nicht weg), muß man alle Maßnahmen ergreifen, ihn geduldig zu beruhigen. Notfalls springt der Vater mit ein, der die gleiche Ruhe und Geduld aufbringen sollte. Dabei sollte es dunkel bleiben und außer herumtragen, summen, singen, ruhig reden und Schnuller etc., notfalls auch einmal ungesüßten Tee anbieten nichts stattfinden. Sobald der Säugling wieder tief eingeschlafen ist, geht's zurück ins Bett, das unbedingt noch in absoluter Nähe bei den Eltern stehen sollte. Beim Einschlafen ist es dann nicht anders. Gleichförmigkeit, feste Rhythmen und Gewohnheiten erübrigen ein völlig nutzloses, oft sogar schädliches Erziehungsprogramm. Viele Grüße und viel Erfolg
Mitglied inaktiv
Also, als Mutter eines 18 Monate alten Kindes kann ich dir schon mal sagen, dass du mindestens die nächsten 1,5 Jahre immer mal wieder Theater beim Ein- und Durchschlafen erleben wirst. Die Vorstellung, dass Säuglinge und Kleinkinder stets brav ein- und durchschlafen und nie Theater macht, ist absurd. Eltern, die so was sagen, erzählen schlicht nicht die Wahrheit. Dein Kind verhält sich völlig normal. Gib ihm die notwendige Zuwendung, dann kommt am ehesten wieder ein einfache Phase, die aber wieder von einer ...
Mitglied inaktiv
schwierigen Phase abgelöst wird, da kannst du sicher sein. Verzichtest du auf Ferbern, schreien und weinen lassen, kannst du am ehesten davon ausgehen, dass dein Kind im 2. Lebensjahr anfängt immer häufiger durchzuschlafen (längst nicht jede Nacht!). Versuche während der nächsten Monate das nächtliche Stillen sanft abzugewöhnen, das ist schon mal die halbe Miete für ruhigere Nächte. Eine Garantie für verlässliches Durchschlafen ist das nicht. Verabschiede dich von dem Gedanken für die nächsten - sagen wir 12 Monate
Mitglied inaktiv
liebe yvonne, bei meiner ersten tochter habe ich mich auch gefrsgt, ob das einschlafstilen ok ist - weil ja fast alle sagen "leg das kind wachj hin, es muss lernen allein einzuschlafen" ich habe sie gestillt zum einschlafen bis zum alter von fast 2 und dann wollte sie seber nicht mehr. gute infos findest du hier: http://www.rabeneltern.org/schlafen/ammenmaerchen/schlafen-amm.shtm da wird genau auch deine frage beantwortet. lg astrid
Mitglied inaktiv
Na ja, beim Einschlafstillen scheiden sich die Geister, gerade in diesem Forum (Suchlauf!). Ich kann schon verstehen, daß man nicht bereit ist so lange einschlafzustillen, bis das Kind es von alleine aufgibt. Dr. Posth nennt noch weitere gute Gründe, dieses Prozedere nicht bis in das zweite Lebensjahr hinein aufrechtzuerhalten (Stichwort Langzeitstillen). Deshalb auch mein Rat, einschlafen und durchschlafen langsam in den nächsten Monaten vom Stillen abzukoppeln. Dann erledigt sich vieles von allein.
Mitglied inaktiv
Ich habe meinem Sohn (17 Monate) das nächtliche Stillen abgwöhnt als ich merkte, er braucht meine Brust nur zum Einschlafen. Hat eine Woche Kraft gekostet, aber er schläft seit dem 6. Monat "durch" (kann wieder alleine einschlafen). Im 6. Monat haben wir auch ein Zubettgeh-Ritual eingeführt. Nicht stillen, sondern Buch und kuscheln. Deine Kleine bekommt schon sehr viel mit von der Welt, das muss sie ja verarbeiten. Besonders abends kann es ihr vielleicht helfen, wenn der Tag ruhig und immer gleich zu Ende geht
Mitglied inaktiv
Hallo, ich kenne das. Meine Kleine, 7 Monate, schläft nur mit Schnuller und Schnuffeltuch auf meinem Arm ein. Oder aber beim Stillen. Sie lässt sich dann aber problemlos hinlegen und schläft selig. Manche Kinder brauchen auch, glaub ich, dieses knöttern oder weinen vor dem Einschlafen. Weiß nicht, vielleicht reagieren sie sich ja damit etwas ab. Vielleicht pobierst du es mal mit Schnuller (wenn sie denn einen nimmt)und auf deinem Arm, oder bleib doch beim Einschlafstillen. Wenn es dir auch angenehm ist!
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