Mina0704
Hallo Frau Henkes, ich habe zwei Kinder, meine Tochter ist 7 Jahre alt und mein Sohn 3 Jahre und 4 Monate. Nun ist es so, dass meine Tochter meinen Sohn seit dem 2 Lebensjahr ca. immer wieder geschubst, gehauen und nicht geteilt hat (täglich). Mittlerweile ist es so, dass er sich wehrt und sie an den Haaren zieht und kratzt. Ich versuche es zu unterbinden, jedoch passiert mehrmals am Tag. Beide spielen kaum miteinander. Sie lässt ihn nicht in ihr Zimmer. Inzwischen ist schon so, dass mein Sohn auch andere Kinder grundlos in gleicher Weise haut und sich das Verhalten auf den Kindergarten überträgt. Ich weiß nicht, was ich tun soll, er weiß, dass er das nicht machen soll, und macht es trotzdem. Außerdem kommt hinzu, dass in seiner Gruppe viele Jungs sind, die wohl auch hin und wieder hauen. Vielen Dank für Ihr Hilfe. Viele Grüße
Guten Tag, mir scheint es wichtig, dass Sie zunächst versuchen zu überlegen, wie Sie die Geschwisterrivalität zwischen Ihren Kindern verringern können. Mit Ihrer Tochter können Sie darüber vermutlich schon ganz gut sprechen. Sie sollten deren Distanzierungsversuche vom Bruder (nicht ins Zimmer lassen) akzeptieren. Sie müssen nicht unbedingt davon ausgehen, dass das aggressive Verhalten Ihres Sohnes auf dem Vorbild der großen Schwester beruht oder dass sie dafür die Verantwortung trägt. Auch Dreijährige haben schon eigene aggressive Impulse, die sie versuchen auszuleben. Das ist auch völlig in Ordnung, denn Kinder müssen erst lernen, diese Impulse in sozial erwünschte Formen zu lenken. Das Verhalten Ihres Sohnes im Kiga können Sie ohnehin nicht beeinflussen. Damit müssen die Erzieher/innen fertigwerden und entsprechende Grenzen setzen. Das ist sicher ohnehin schon Thema, wenn es mehrere aggressive Kinder gibt. Zu Hause sollten Sie Ihren beiden Kindern deutliche Grenzen setzen, wenn die Auseinandersetzungen zu aggressiv geführt werden. Nur einer der beiden wird das nicht lernen können. Gerade bei jüngeren Kinder reicht es häufig nicht, wenn man sprachlich auf sie einwirkt. Da dürfen Eltern handeln und z.B. ein Kind auf Distanz bringen oder festhalten. Das prägt sich einem Kind besser ein als Erklärungen, für die es in der Situation nicht aufnahmefähig ist. Vielleicht gibt Ihnen der Text von Dr. Nohr über Grenzen auf dieser Seite noch weitere Anregungen. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ingrid Henkes
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