Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Sohn möchte nicht mehr in den KiGa seit neues Kind eingewöhnt wird

Frage: Sohn möchte nicht mehr in den KiGa seit neues Kind eingewöhnt wird

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Hallo Herr Dr. Posth, unser Sohn (3J 8M) seit 3 Mon. nach sanfter Eingewöhnung im KiGa. Konnte sich gut lösen u.blieb alleine. Vorher nie fremdbetreut . Fühlt sich seit 3 Wochen von neuem 3j. Jungen in der Gruppe "bedrängt" (Anfassen u. Sachen wegnehmen) Dabei ist unser Sohn selbst ein impulsiver Charakter, der Annäherungen ihm unvertrauter Personen vehement abwehrt u.dem neue Situat. oft Angst machen Jetzt sagt er jeden Tag im KiGa, ihm sei nicht gut u. er habe Bauchschmerzen u. wolle abgeholt werden , was auch geschieht. Im Gespräch mit der Erz. sagte sie , die Anrufe zum Abholen hinausgezögert zu haben . Letzten Donnerstag verlangte unser Sohn schon vormittags abgeholt zu werden, was abgelehnt wurde . Darauf Wutanfall mit Autoaggression. Beruhigte sich erst als Erz. als "Vertrag" vorschlug, nach d. Essen uns Eltern anzurufen . Am Freitag verweigerte er den KiGa. Er gehe wieder hin, wenn der andere Junge weg sei. Danke für Ihre Einschätzung !


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, zunächst einmal ist ein gruppenspezisches Problem im Ki-ga, das pädagogisch zu lösen ist. Es ist Aufgabe der Erzieherinnen, dafür zu sorgen, dass die beiden Kontrahenten irgendwie zueinander finden. Man könnte sie z.B. mit einer gemeinsamen Aufgabe betreuen, die sie zusmmanbringt. Ein überwachtes Regelkonzept sorgt dafür, dass der eine Junge nicht gegen ihren Sohn ausfallend wird. Das heißt, eine Erzieherin bleibt erst einmal in der Nähe und hat die Kinder im Blick. Das sollte Ihrem Sohn auch so erklärt werden. Wenn er dann immer noch nicht in den Ki-ga möchte, dann ist die Aufgabe an Ihnen, mit ihm einen gangbaren Weg zu finden. Z.B. darf er auch einmal zu Hause bleiben, wenn er dafür die nächsten Male Ki-ga-besuch eine Gemeinsamkeit mit dem anderen Jngen entwickelt. Geschickt ist es auch, wenn Sie den Jungen und seine Mutter einmal zu sich nach Hause einlüden. Zu Hause hat ihr Sohn einen Heimvorteil, den Sie geschickt nutzen könnten. Viele Grüße


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