Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, ich habe eine Frage zu unserem 4-jähr. Sohn.Das Nachbarmädchen ist auch 4 Jahre.Die Eltern sind sehr locker und erlauben sehr viele Dinge wie z.B. alleine auf der Straße spielen, schon alleine durch den Ort laufen zum Rodeln etc., usw.! Alles Dinge, die uns einfach zu gefährlich sind für einen 4-jährigen.Deshalb hat unser Sohn die Anw.,dass er nur auf unserem Grundstück spielen darf, wenn wir z.B. gerade hinten sind. Er hält sich dran. Die Straße ist die Grenze und wird nicht betreten, bzw. befahren.Es ist zwar eine kleine Straße, aber wir haben Durchgangsverkehr u. teilw. sehr schnell.Mein Sohn ist immer ganz traurig,weil wir ihm (in seinen Augen) alles verbieten."Aber Maja darf das auch" hören wir hier ständig.Wir möchten ihm ja auch Dinge zutrauen,damit er selbstständig wird u. auch Selbstbewußtsein bekommt,aber das sind alles Sachen,die wir nicht vertreten können.Was meinen Sie?Schadet es seiner Psyche o. seiner Entw.,wenn er sich ständig benachteiligt fühlt?
Hallo, das sich Vergleichen der Kinder untereinander ist Prinzip. 4-jährige wollen damit auch schon etwas erreichen. Gelingt ihnen das, werden sie diese Methode kultivieren. Wenn die Straße vor Ihrem Haus tatsächlich so gefährlich ist, dann sagen Sie dies Ihrem Sohn als Begründung für das Verbot, und zwar oft genug, damit er versteht, dass es die Sorge um Ihn ist, die Sie zu der Untersagung veranlasst und keine Machtdemonstarion. so unterminieren Sie keineswwegs sein Selkbstbewusstsein. Aber da, wo es ungefählich ist, trauen Sie Ihrem Sohn dann ganz viel zu. Sprechen Sie einmal mit den Eltern des Mädchens, ob die nicht vielleicht ein wenig zu nachlässig mit ihren Erlaubnissen sind. Der Autoverkehr ist vor allen Krankheiten die größte Gefahr in unserer Gesellschaft für die Kinder. Viele Grüße
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