Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Selbstbewußtsein

Frage: Selbstbewußtsein

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Hallo, da ich Ihre Meinung sehr schätze, muss ich schon wieder " nerven" :-). Mein Sohn ist 4 Jahre alt und hat ein starke Sprachverzögerung. Er spricht wie ein "schlechter" Zweijähriger. Meist 2 Wortsätze, wenige Dreiwortsätze, noch viel Babysprache. Ursache ist vermutlich eine Rolando Epi., welche seit 2 Wochen mit Ospolot behandelt wird Ansonsten kann und macht er alles was andere 4 jährige auch machen. Motorisch hat er auch geringe schwächen. Er ist in einem Regelkindergarten, da mit 2 ja die Entwicklung noch nicht abzusehen war. In der Gruppe sind 14 Kinder und er ist eignetlich gut integriert. Freund hat er keinen. Nun habe ich aber Angst um sein Selbsbewußtsein, da ich den Eindruck habe, dass ihm sein Problem mehr und mehr bewußt wird. Ich überlege jetzt ihn den Kiga wechseln zu lassen, in eine Integrativgruppe mit 7 Kindern, davon 4 gesunde Kinder. Damit er sich nicht immer als " Loser" fühlt. Was denken Sie? Danke! LG Messa


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Messa, Sie haben Recht mit Ihrer Einschätzung. Kinder, die irgendwelche handicaps in ihrer Entwicklung zeigen, tun sich deutlich schwerer im Erwerb von Selbstbewußtsein und haben häufig auch soziale Integrationsprobleme. Eine Sprachentwicklungsverzögerung ist ein deutliches handicap. Die Idee eines Integrativkindergartens ist von der Sache her richtig. Andererseits müßte Ihr Sohn jetzt unbedingt Sprachtherapie bekommen, damit er seine Defizite aufholt. Das sollte auch zügig beginnen. Möglicherweise gelänge es auf diese Weise, ihn in seinem bisherigen Ki-ga zu lassen. Wie wichtig ist ihm wohl sein bislang vertrautes Umfeld? Viele Grüße


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