Mitglied inaktiv
Vielen Dank für Ihre Antwort vom 13.10. Die Bindung zm Vater ist optimal.Meine Frage betrifft das Selbstbewußtsein. Mein Sohn war von klein auf sehr selbstbewußt gegenüber Erwachsenen und Kindern, er lächelte jeden an und bewirkte mit seiner pos. Kontaktaufnahme, dass jeder ihn wohlwollend beachtete . Da sie jetzt das Selbstbewußtsein in Frage stellen, möchte ich gerne wissen, was ein selbstbewußtes Kind von 4 Jahren ausmacht. Was bedeutet in diesem Zusammenhang, wenn ein Kind in einer "Dreierrunde" den Spielaufbau umwirft und dabei lacht, weil der dritte sich ärgert? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Hallo, Selbstbewußtsein bei einem 4jährigen macht aus, daß er es ertragen kann, wenn er einmal nicht im Mittelpunkt steht und daß er Traurigkeit über ein Ausgeschlossensein oder eine Zurückweisung als Gefühl erlebt, ohne gleich auf Vergeltung zu sinnen. Das Anpinkeln des kleinen Konkurrenten im Werben um das Mädchen zeugt nicht gerade von solche Eigenschaften. Auch nicht das Toben und Albern, wenn Freunde da sind und er gerade keinen Spielkameraden hat. Ebensowenig das jetzt von Ihnen geschilderte Spielverderben. Die Verhaltensweisen Ihres Sohnes in der Säuglings- und Kleinkindzeit beschreiben ihn als einen umgänglichen, kontaktfreudigen und neugierigen Jungen, aber mit Selbstbewußtsein hat das noch nichts zu tun. Wenn die Loslösung über den Vater so gut verlaufen ist und das auch bei der Geburt der kleinen Schwester, dann müssen seine Probleme von woanders her rühren. Da müßten Sie mir aber helfen, den ich kenne Ihre Familie ja nicht. Viele Grüße
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