Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Selbst-Überschätzung im Kiga

Frage: Selbst-Überschätzung im Kiga

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SgHDr.Posth,unsere Zwi.-,mädl (4Jahre,schrieb oefters weg.erschw. Loslösg-jetzt super, Umzug erfolgt)gehen seit 3 Tagen in den neuen Kiga und es war verabredet, dass sie mir sagen wann ich gehen soll. 1. Tag blieb ich ganz (abgemacht gewesen), 2.Tag wollten sie, dass ich nach dem Morgenkreis gehe und 2 Std. später wiederkomme-toll gelaufen. Heute wollten sie,dass ich gleich gehe, dann, nachdem 3 Kinder weinten, sollte ich doch zum Mo.-kreis bleiben,bin danach gegangen.Zu Hause neigt diejen. mit erschw.Loslösug immer sich etwas zu überschätzen (ich will länger bleiben, ich will dort Mittag essen), wenn wir dann dort sind muss sie sich dann eingestehen,dass das doch nciht geht. Können wir so fortfahren oder ist sie dann doch so oft von sich selbst enttäuscht?Muss ich Weg vorgeben?Ansonsten riesigen Dank an Ihre Begleitung, die mir sehr geholfen hat.Wenn ich die weinenden Kinder dort sehe (z.T.5Jahre schon)-dann weiss ich sicher, dass ich das nicht will - und sie haben sehrndabei geholfen


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, die Selbstüberschätzung entspricht einem Wunschdenken Ihrer Tochter. Sie weiß, dass sie als "groß" gilt, wenn sie sich selbstständig erweist, und groß sein wollen eigentlich alle psychisch ganz gesunden Kinder. Die Enttäuschung, wenn es noch nicht klappt, wiegt nicht ganz so schwer, wenn Sie sie dann liebevoll "auffangen" und ihr versichern, dass es bald klappen wird. Wichtig ist die positive Botschaft. Falsch wäre das Verleugnen des Misserfolgs. Also offener Umgang mit dem, was jetzt noch nicht klappt. Aber immer mit der für das Kind "erlösenden" Aussage, dass das Gelingen bald da sein wird. Das Kind will ja nicht unbedingt gleich ganz groß sein mit allem, was dazu gehört, es will nur groß werden. Viele Grüße


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