Mitglied inaktiv
Hallo Meine Tochter ist 26 Monate alt und hat als Baby sehr, sehr früh(ab2Monat) und stark gefremdelt. Ich habe viel darüber gelesen und ihr versucht so viel Sicherheit (auch wenn Großewltern es nicht verstanden haben, dass sie sie nicht halten durften, weil sie zu Mama wollte, etc.)wie möglich zu geben. Sie ist motorisch und sprachlich s. gut entwickelt, reagiert jedoch immer s. empfindlich auf (nicht nur laute) Geräusche. Sie bleibt inzwischen sehr gerne bei Personen die sie s. gut kennt (hat 1 Cousine und 2 Cousins) und will andauernd mit ihnen spielen. Bleibt auch oft ohne Mama bzw. will nicht mit Mama nach Hause, sondern will spielen. Fremden gegenüber ist sie immer noch sehr, sehr verschlossen; dreht sich weg, antwortet nicht. Inzwischen hat sie eine 6 monatige Schwester. Fragen: Ist es in Ordnung, dass sie 2 Nachmittage bei Oma ist (gleichaltriger Cousin ist dort)? Wird sich ihre Geräuschempfindlichkeit durch die laute Tonlage der Schwester verschlimmern? Vielen Dank
Hallo, Ihre Tochter ist ja gerade erst gut 2 Jahre, da besitzen viele Kinder noch nicht genügend Selbstkompetenz, um im sozialen Verband erfolgreich zu agieren. Erst jetzt im 3. Lebensjahr erweitert sich der soziale Radius erheblich. Warten Sie also in dieser Hinsicht die weitere Entwicklung Ihrer Tochter einfach ab. Gute Anlage und eine günstige psychosoziale Ausgangsposition scheint sie ja zu besitzen. Die Lärmempfindlichkeit, von der Sie im Zusammenhang mit IhrerTochter reden, läßt sich schwer zuzzuordnen. Es kann eine reine Empfindlichkeit sein, es könnte sich dahinter eine Überempfindlichkeit des Innnenohres verbergen. Am besten, Sie bitten Ihren KiA/KiÄ um eine Überweisung zu einem Pädaudiologen. Viele Grüße
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