jojomojo
Guten Morgen Dr. Posth! Es hat sich so ergeben, das ich mit meiner Tochter zusammen in ihrem Zimmer schlafe. Sie ist grad 3 geworden. Sie liegt in ihrem Bett und ich auf einer Matraze daneben. Sie weiß gar nicht das normalerweise ich auch im Elternschlafzimmer neben meinem Mann schlafe, also das dies auch mein Bett ist. Sie sagt das ist Papas Bett und das Mama´s (Matraze). Sie wird des öfteren nachts noch wach und ich muß dann zu ihr, also hab ich gleich mein Lager bei ihr aufgeschlagen. Sie hat zeitweise alleine geschlafen, jedoch nie die ganze Nacht.Unser Ehebett ist zu klein für 3. Was meinen sie, wie lange kann ich noch so bei ihr schlafen ohne das ich sie in ihrer Entwicklung bremse? Sie ist sehr Mama Kind und vorsichtig, zeitweise sehr trotzig. Sie bleibt auch freiwillig bei niemanden.Beim Vater ist ok aber lieber wäre ihr Mama. Vielen Dank im Voraus für ihre Hilfe und eine schöne Woche. Gruß jojomojo
Hallo, besser ist die umgekehrte Variante, nämlich Kind schläft im eigenen Bett im Elternschlafzimmer. Ein kleines Bett passt meist noch ans Fußende ins Schlafzimmer. Aber es gibt auch Bettkontruktionen, die quer über dem Fußende der Elternbetten stehen. Das "Gemeinsame Schlafen" empfielt sich bis etwa zum 4. Geburtstag. Dann sind die Kinder in der Lage, sich den Grundriss der Wohnung in etwa vorzustellen und zu verstehen, dass die Eltern außerhalb des eigenen Zimmers nicht verschwinden. Tagsüber ist die Angst nicht so groß, dass das passieren könnte, und tags können die Kinder ja auch nachschauen, wo die Eltern sich befinden. Nachts kommt aber Angst auf, und die Kontrolle treibt die Kinder dann ins Elternschlafzimmer, um sich zu vergewissern. Dass Ihre Tochter noch ein "Mama-kind" ist, hängt vielleicht mit ihren starken Bindungsangeboten in der Nacht zusammen. Denn da ist der Vater ja komplett außen vor. Vielleicht ändern Sie besser das Vorgehen noch an dieser Stelle. viele Grüße
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