Mitglied inaktiv
mein Sohn ist schon 5 Monate alt. Er wird im Schlafen sehr oft wach und jammert bis ich ihn aus dem Bett raushole (5-6 Mal in der Nacht, alle 2-3 Stunden,manchmal weniger). Wenn er sehr müde ist schläft er auf meinem Schulter weiter. Meistens aber muss ich ihn an die Brust lege.Im Kinderwagen draussen schläft er oft ohne Problem ein, obwohl es so laut ist, aber zu Hause meistens an der Brust. Mein Mann meint, wir sollen ihn Tagsüber nicht in seinem Bett im Schlafzimmer schlafen lassen, weil er Angst hat allein zu sein. Haben die Kinder in diesem Alter angst allein im Bett zu sein? Was ist Ihre Meinung über Einschlafen an der Brust oder im eigenen Bett? und ob das oft nächtliche Wachwerden mit dem Einschlafen an der Brust zusammenhängt? ich denke nicht, dass ein Baby so oft Hunger hat, dass es in der Nacht so oft wach wird. ich bitte um Ihre Rat.
Hallo, Ihr Mann hat Recht, die Säuglinge entwickeln tatsächlich Angst, wenn sie ganz allein und ohne Bewegung im Bettchen liegen. Zugegeben ein paar wenige sind schnell zufrieden und schlafen trotzdem. die Angstbereitschaft ist ja auch unterschiedlich stark. Das Einschlafen an der Brust ist die natürlichste Sache der Welt. Der Säugling liegt im Arm seiner Mutter wird satt und schläft zufrieden ein. Ein Problem ist dann meistens das Hinlegen zum Weiterschlafen. Der abrupte Wechsel von wohliger Wärme und körperlicher Nähe zur Bettkühle und Ferne von der Bezugsperson gelingt nur schwer. Daher ist es ratsam, eine Wiege zu besitzen oder ein Bettchen auf Rädern und immer noch ein Weilchen bei seinem Säugling zu bleiben, bis er wirklich eingeschlafen ist. Wenn ein halbjähriger Säugling trotz ruhigen Einschlafrituals zu schnell wieder wach wird, ist zu klären, ob er satt genug geworden ist. Viele Grüße
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