Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Schlafen

Frage: Schlafen

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Lieber Herr Dr. Posth, wir verzweifeln am Schlafverhalten unserer Tochter (13Monate). Sie verbringt zwar nachts 10-12 Std. in ihrem bzw. unserem Bett, wacht aber stündlich auf und weint, manchmal alle 30min. Sie lässt sich dann nur auf dem Arm oder an der Brust beruhigen. Sie macht auch keinen (!) Tagschlaf mehr, wir verzweifeln. Sie ist den ganzen tag übermüdet, quengelt, will auf den Arm etc. Aber wenn wir uns bemühen sie schlafen zu legen, gibt es jedesmal stundenlang Theater. Wir sind sehr geduldig mit ihr, sie war schon immer ein schlechter Schläfer. Sie wird generell in den Schlaf gestillt oder auf dem Arm gehalten. Nicht mal im KiWa oder Auto schläft sie ein. Zähne kriegt sie mom.keine. Wir sind dabei unsere kompletten Vorsätze die dem entspr. was Sie vertreten, über den Haufen zu werfen. Während ich das hier schreibe, schreit sich meine Tochter im Bett um den Verstand. Sie ist heute bereits 9 Std.wach.Wir können nicht mehr. LG Katja


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Katja, wenn ich Sie richtig verstehe, dann wird Ihre Tochter nicht nur in den Schlaf gestillt, sondern bekommt auch nachts, wenn Sie weint, noch die Brust. Wenn das so ist, dann kann ich Ihnen nur empfehlen, das nächtliche Stillen zu beenden. Das nächtliche Stillen entspricht körperlich wie seelisch dem Entwicklungsstadium eines Säuglings, und dieser Sgl.-Status wird aus Stoffwechselgründen wie auch aus Gründen der Säuglingsbedürfnisse noch weiter beibehalten. In diesem Alter ist die Brustentwöhnung in der Nacht sicherlich nicht mehr einfach, aber dennoch unvermeidlich. Wie man da am besten vorgeht, und zwar ohne das Kind zu sehr leiden zu lassen, habe ich in mehreren Antworten zu diesem Thema aufgeschrieben. Sowohl im allgemeinen als vor allem auch im gezielten Suchlauf finden Sie die hierzu Antworten unter dem Stichwort Brustentwöhnung in der Nacht. Viele Grüße


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