Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Schlafen und Beikost

Frage: Schlafen und Beikost

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Mein Sohn ist acht Monate und ist von Anfang an immer sehr gut eingeschlafen.Die letzten zwei Monate möchte er nicht mehr in seinem Bettchen schlafen (am Tag).Abends ist das nicht so ein großes Problem.Habe ihn vor einem Monat dann in den Schlaf getragen, hat auch gut funktioniert.Jetzt schläft er nur noch beim Fläschchen oder im Kinderwagen ein.Da ohne Probleme.Sobald ich das Zimmer verlasse steht er an den Stäben und weint.Er ist sehr anhänglich geworden.Finde das zwar schön, frage mich aber ob es zuviel ist.Hat das vielleicht damit zu tun,das er jetzt viel selbstständiger ist?Krabbelt überall hin und mir nach und zieht sich hoch.Er ist ein sehr impulsives Baby. Ist es O.K. ihn seine schläfchen immer im Kinderwagen machen zu lassen? Er liebt sein Fläschchen.Beikost findet so gar nicht toll.Beim Gemüse Mittags mag er ein paar Löffelchen und bei uns probieren auch gerne.Den Fruchtbrei am Nachmittag isst er.Kann ich ihm noch hauptsächlich seine Fläschchen lassen?


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, ja mit 8 oder 9 Monaten wird den Säuglingen viel mehr bewusst, dass sie im Rahmen ihrer motorischen Fortschritte sich ja von der Bezugsperson entfernen und diese verlieren könnten. Dadurch werden sie automatisch etwas ängstlicher und anhänglicher. Früher sprach man deshalb von der Achtmonatsangst. Mit der zeit und v.a. durch die sichere bindung legt sich diese Angst mit der Zeit. Man darf sie allerdings nicht schüren, durch Zwangstrennungen. Das Schlafproblem war ursprünglich auch viel besser gelöst durch die Wiegen. Heute braucht man deswegen Säuglingsbettchen auf Rädern (kann man darunter montieren) oder behilft sich wenigstens mittags mit dem Kinderwagen. Dagegen ist also nichts einzuwenden. Milchfläschchen im zweiten Lebenshalbjahr gehören noch weiterhin zur Säuglingsmahlzeit, also auch das ist in Ordnung. Denn gerade auch beim Zahnen ist die Nahrungsumstellung vorübergehend sehr schwierig. Viele Grüße


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