Mimi46
Lieber Dr. Posth, ich habe noch Fragen zur nächtl BE. Nach 2 ruhigen Nächten wachte meine Tochter (17 Mon, noch abendl Stillen) in den Folgenächten weinend auf (1-2 Mal). Ich konnte sie zwar immer beruhigen (auf dem Arm), aber nach einigen Nächten schubste sie mich erstmal weg, sagte "Nein", machte deutlich, dass sie trinken wollte & brauchte lange, um wieder tief zu schlafen (max 1 Std). (Auch in der Kita wachte sie in der Zeit weinend auf.) Nach ca 1 Woche hatten wir nun wieder 2 ruhige Nächte, 1 unruhige. Mitunter hatte ich den Eindruck, dass sie auch tagsüber sauer auf mich war (wegschubsen). Ich habe Angst, dass diese Ablehnung & das Weinen darauf hindeuten, dass sie das sehr belastet & unsere Bindung beeinträchtigt. Mein Mann ist gerade auf Dienstreise. Fühlt sie sich jetzt evtl auch von mir verlassen? Ich habe sie bisher nie weinen lassen, jetzt wird ihr etwas verweigert, muss sie sich nicht im Stich gelassen fühlen? Was denken & raten Sie? Danke!
Hallo, die von Ihnen regeistrierte Ablehnung bei Ihrer Tochter hat vermutlich viel mehr mit der frühen Fremdbetreuung zu tun als mit dem nächtlichen Abstillen. von ihrer Entwicklung her wäre Ihre Tochter sogar in der Wiederannährungskrise, die vorübergehend ein höhere Anhägnlichkeit verursacht. Wie hat denn die Eingewöhnung, sprich Ablösung in die Ki-ta geklappt? Wie geht man dort mit weinenden Kindern beim Mittagsschlaf um? Wenn Sie das nächtliche Abstillen erhalten wollen, und das sollten Sie, dürfen Sie natürlich die Brust nicht anbieten, sondern als vorübergehende Alternative nur ein Tee- oder Wasserfläschchen. Viele GRüße
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