Mitglied inaktiv
Guten Morgen! Wir haben ein Problem mit unserer 21 Mon.alten Tochter: sie hat Angst vorm Opa. Zu allen anderen (auch Fremden) ist sie zugänglich. Mein Vater ist eine autoritäre Person, v.a. im Erziehungsstil. Wir erziehen ganz nach diesem Forum und sind begeistert. Natürlich kennt unsere Tochter kein Schimpfen, laute agressive Stimmen, etc.weil es nicht nötig ist. Mein Vater ist da anderer Ansicht, doch ist es jetzt soweit gekommen, daß sie am Tisch nicht neben ihm sitzen möchte. Anfassen ist auch nicht erlaubt. Sie sieht ihn ca. alle 2 Wochen zu Besuch.Z.B. ist er der Meinung, daß man sie ruhig mal eine Stunde ins Zimmer schicken muß, alleine zum spielen. In diesem Alter unmöglich...Spürt meine Tochter die innere Strenge? Jedesmal wenn wir dorthin fahren ist sie froh, wenn Opa nicht da ist. Dann geht sie völlig gelöst mit Oma um. Opa bedrückt das, ist aber wenig bereit den heutigen Erziehungssstil für gut zu heißen. Generationsproblem? Kontakt meiden oder intensivieren? Gruß Susann
Liebe Susann, es ist natürlich sehr schade, daß der Großvater sich neuen Erziehungseinstellungen versperrt und immer noch auf der "alten Schule" beharrt. Aber das Ziel ist die psychisch gesunde und glückliche Entwicklung des Kindes und nicht die Zufriedenheit der Erwachsenen mit ihrem starren Weltbild. Das halte ich gerade in der modernen Zeit für sehr wichtig, daß die Bedürfnisse des Kindes Gehör finden und im Zentrum der Erziehung stehen und nicht gesellschaftstheoretische Ansprüche (und schon gar nicht die von gestern). Sie müßten mit Ihrem Vater noch einmal ernsthaft darüber reden, wenn das geht und Sie das emotional aushalten. Er muß wissen, daß ihn seine Enkelin wegen dieser Strenge und seiner Unnahbarkeit fürchtet (so ist es tatsächlich!), und zumindest als Kleinkind keinen guten Kontakt zu ihm finden wird. Will er das wirklich in Kauf nehmen? Viele Grüße
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