Mitglied inaktiv
Hallo Hr Dr Posth, vielen Dank schonmal für Ihre Antwort. Unsere Tochter ist Einzelkind und war ca. 1x/Woche in der Mu-Ki-Gruppe unter Kindern, allerdings auch noch nicht so sehr am Spielen mit anderen Kindern interessiert sondern mehr bei mir. Mit Erwachsenen (auch neuen) kommt sie nach einer Anlaufzeit gut zurecht, spielt auch lieber mit ihnen und ist Kindern gegenüber sehr zurückhaltend bis abweisend. Ist das Typsache und gibt sich, sollen wir den Kigastart lieber ein halbes Jahr bis Jahr aufschieben oder ist nicht zu erwarten, dass sie dort irgendwann von selbst gerne hin möchte? Wäre ggf ein nachmittägl Kigabesuch pro Woche für eine Projektgruppe (2h mit Rahmenprogramm),die ihren Interessen entspricht geeigneter, um ihr den Übergang zu erleichtern? Sie könnte alternativ auch vormittags schon bei Oma bleiben. Ist es ok, ihr diese Alternative anzubieten, wenn sie nicht alleine im Kiga bleiben möchte? Ich kann leider nur noch 1 Wo mit, dann fange ich Vollzeit zu arbeiten an. Mfg
Hallo, das ist richtig, was sie beobachten. Im 3. Lebensjahr fängt das Spielen in der Gruppe erst langsam an. Bis dahin wird die Gruppe eher unter dem Aspekt der Konkurrenz gesehen und kooperatives Spiel findet nur selten und eigentlich auch nur durch Betreuerinnen gesteuert statt. ein bisschen Typenfrage ist das individuelle Verhalten aber sicher auch. Es gibt sehr defensive Kinder und gegeteilig die offensiven. Die Alternative nachmittäglicher Ki-ga-Besuch mit sanfter Ablösung! oder, wenn das nicht klappt, die Betreuung durch die Großmutter ist sinnvoll. Auch wenn der Ki-ga erst einmal nur 1x pro Woche stattfindet. Als Übergang ist das sicher gut. Es kommt also auf die Voraussetzungen an, was richtig für Ihre Tochter ist. Viele Grüße
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