Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Nochmal zu: Betreuung mit 15 Monaten schlecht fürs Kind?

Frage: Nochmal zu: Betreuung mit 15 Monaten schlecht fürs Kind?

Tackele

Beitrag melden

Sehr geehrter Dr. Posth, nochmal zu Frage von letzter Wo.: Beziehung zur Oma ist stabil, sieht diese regelm., freut sich immer, wenn eine Oma kommt u weint nie, wenn diese sie mitnehmen.Testtag letzten Freitag problemlos, hatte sogar viel Spaß bei Oma, Mittagsschlaf kein Problem, hat nie geweint ganzen Tag. Könnte auch vollen Tag (Papa-Betreuung) + 2 Tage bis ca. 14:30 arbeiten, Kind wäre dann nur 2x/Wo. ca. 10-15:15 bei Oma. Denken sie, mein Kind könnte neg. emotionale Folgen aus dieser Betreuungssituation haben? Finden sie persönl. die Planung gut für mein Kind o. sollte ich besser kpl. zuhause bleiben? Fände v.a. Papa-Tag sehr gut für beide. Oma evtl. auch gute Abwechselung? Macht es Sinn, das Ganze für ein paar Wochen auszuprobieren o. treten dann schon neg. Folgen ein? Auf was müsste ich achten u. wann Schlußstrich ziehen? Momentan stille ich noch 1x tgl, würde ich vorher beenden o. ist dies zuviel auf einmal? Danke!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, die Beendigung des Stillens tagsüber wäre schon sehr hilfreich, weil sie a) zu einer größeren Unabhängigkeit des Kindes verhilft und b) den Tag für die Mutter zeitlich ungebundener macht. Die Betreuung eines Kleinkindes durch eine gewohnte und anerkannte Ersatzbezugsperson gilt nicht als Fremdbetreuung und ist in der Regel überhaupt kein Problem. Die Form der Hilfe für die Mutter hat es schon immer gegeben und macht Sinn. Ebenso macht es Sinn, den Vater in die Betreuung mit einzubeziehen, insbesondere ab dem 2. Lebensjahr, in dem die Loslösung einsetzt. Begrenzte Betreuungszeiten am Tag und dosierte in der Woche erleichtern dem Kind den Schritt. Also ist Ihrem Ansinnen nichts entgegenzusetzen. sie können das natürlich erst einmal testen. Auswirkungen würden Sie sofort spüren durch deutlich erhöhte Anhänglichkeit (abgesehen von der vorübergehenden Wiederannäherungskrise), allgemeine Ängstlichkeit, Weinen bei der Betreuungsperson, Schlafstörungen, nicht essen wollen, früher und/oder verstärkter Trotz usw. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo Dr. Posth, Ich schrieb ihnen vor zwei Wochen schon einmal: http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Saeugling-durch-Papa-betreuen-lassen_53404.htm Hierzu hätte ich nun noch einige Fragen: Es kann sein, dass die Abendschule auch an 5 Tagen die Woche stattfindet, hängt noch von der Anmeldezahl ab. Wären auch fünfmal die Woche sechs Stunden ...

Lieber Dr. Posth, wir haben 2 Söhne (4,5J./23 Mon.) und erwarten im Herbst unser 3. Kind. Leider ist die Betreuung unserer Söhne sehr schwierig. Oma scheidet weitestgehend aus, da sie den Kleinen noch nie wirklich betreut, gewickelt o. ins Bett gebracht hat. Sie möchte das nicht bzw. überfordert es sie. Der Große ist relativ regelmäßig bei ihr. ...

Tochter, 19 Mt. Bisher nur von mir u. meinem Mann betreut. Oma wohnt weiter weg, darum nicht oft Kontakt. Mittlerw. kennt aber Tochter Oma gut. Herzliches Verhältnis, man merkt, dass Oma Enkelin sehr (!) mag u. umgekehrt, dennoch: versucht dauernd, die Kleine zu "erziehen", findet, Sie müsse das machen, da wir zu sehr verwöhnen. Uneinsichtig, wenn ...

Ich sollte in 4 Wo zu einer Fortbildung. Tochter, 20 Mt., nur von mir betreut. Abends & Woe auch v. Vater. LL lief gut, seit ca. 6 Wo aber ziemlich ausgeprägte Wiederannäherungskrise, Vater darf zuweilen praktisch nichts mehr, nach wenigen Minuten Betreuung durch ihn wird vehement nach mir gerufen bis hin zum Weinen, wenn ich nicht reagiere. Kann T ...

Hallo. Haben 1 Sohn, 22M, im Dez. kommt noch ein Baby. Beide sollen erst mit 3 i. d. Fremdbetreuung. Derzeit arbeite ich 1Tag/Woche (2×2Std) freiberuflich. Sohn wird von Oma/Opa betreut, klappt super. Nach Geburt muss ich den Zuverdienst beibehalten, können sonst den langen Verdienstausfall nicht stemmen (kriege wenig Elterngeld). Wir planen, dass ...

Sehr geehrter Dr. Posth, im Okt. geht es für mich und meine drei Kinder in Kur. Nun stellt sich die Betreuung anders dar, als vorher gedacht. Der 15 M. alte Zwerg soll 5,25 Std. täglich in die Betreuung. Das war ein Schock für mich, da er bislang nur vom Papa geleg. 2 Std. betreut wird und das oft auch mit vielen Tränen. Er wird noch gestillt. Ich ...

Sehr geehrter Dr. Posth, für unsere Babydame (10 Monate) haben wir seit kurzer Zeit eine ganz junge Babysitterin / Schülerin. Mit der Situation war ich nicht zufrieden da sie mich kaum entlastet hat. Nun habe ich eine erfahrene Hilfe gefunden die sie zuerst stundenweisen und dann länger betreut, mit dem Ziel der Tagespflege sobald ich in ca 1 J ...

Hallo Frau Henkes, unsere Tochter ist 1,5 und ich bin seit Geburt in Elternzeit. Wir haben eine Zusage für einen Kitaplatz ab ihrem 2. Geburtstag und überlegen, sie dann in der Kita betreuen zu lassen, zumal wir genau dann auch unser zweites Kind erwarten. Finanziell gesehen könnten wir es gut abbilden, dass ich weiter daheimbleibe. Ich arbeite ...

Sehr geehrte Frau Henkes, seit einer Woche gehe ich wieder, an zwei aufeinander folgenden Tagen, für jeweils acht Stunden arbeiten. Meine Tochter (Frühchen, korrigiert knapp 15 Monate alt) wird dann von ihrem Vater betreut. Er hat immer viel gearbeitet, war aber an den Wochenenden und am Abend meist präsent und die Beziehung zwischen ihm und de ...

Sehr geehrte Frau Henkes, mein Sohn ist 17 Monate alt und wurde heute das erste Mal für 4 Std. Durch seine Großeltern betreut. Tatsächlich sehen wir die Großeltern nicht besonders häufig (vielleicht einmal in 3 Wochen). Mein Sohn ist ein sehr aufgeschlossenes Kind und hat bis jetzt so gut wie garnicht gefremdelt. Er ist heute sofort mit den ...