Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

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Hallo, Vielen Dank für ihre Antwort. Eine Rückkehr des Vaters ist leider vollkommen ausgeschlossen. Er hat hier in D Straftaten begangen und wurde mit Widereinreisesperre abgeschoben. Ich habe auch nicht vor, mich nach Afrika zu begeben um einen Besuch zu ermöglichen, da mir das Land viel zu unsicher ist und die Verhältnisse in denen sei Vater lebt unzumutbar sind, Weiße werden dort oft entführt und schlimmeres. Wie kann ich denn meinem Sohn dabei helfen, zu verarbeiten, das er seinen Vater nicht wieder sehen wird,zumindest die nächsten 15 jahre? Wie kann ich ihm helfen, seine Identifikationsprobleme zu überwinden. Oder ist das bei Afrodeutschen Kindern "normal", das sie sich stärker zu anderen Seite hingezogen fühlen? Mein Sohn versteht leider nicht so Recht warum der Papa nicht kommt, obwohl beide das so sehr wollen, ich denke das ist auch der Auslöser für seine Aggressivität...Nur bin ich dabei leider zum Prellball geworden, obwohl ich da halt auch nix für kann.


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, das ist natürlich dann ein objektiv unlösbares Problem, und es wäre gut, wenn Sie Ihren Sohn erst einmal ganz auf Ihre Seite bekommen. Er muss wissen, wo im Moment sein Platz ist und wo er Halt findet. Gibt es denn Verbindungen zu anderen farbigen Kindern? Es ist ja nicht falsch, dass sich Ihr Sohn den farbigen Menschen zugehörig fühlt, denn viel Identifkation geht rein über das Körperliche auch schon in diesem Alter. Aber gleichermaßen wichtig ist, dass er auch unter hiesigen Kindern Freunde findet und akzeptiert, als "schwarzes" Kind unter weißen zu leben. Sie müssen ihm klar machen, dass es über die Hautfarbe kein besser oder schlechter gibt. Viele Grüße


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