Mitglied inaktiv
sohn, 4 jahre, geht seit sommer in den kiga. problemlos und gerne von beginn an. insgesamt ein liebes, in sich ruhendes und sicher gebundenes kind. ohne trennungsängste. wenn ich als mutter aber mal im kindergarten bin (bei irgendwelchen aktivitäten), dann ist er wie ausgewechselt. er klebt an mir, kann sich auf den kiga-alltag nicht einlassen, beginnt fast zu weinen, weicht nicht von meiner seite. so kenne ich ihn gar nicht. wenn ich mich dann von ihm verabschiede und gehe, lässt er mich gehen, fast ein wenig erleichtert, wie ich meine. erst dann kann er sich auf seine erzieher, seine freunde und den kiga-alltag einlassen. was für ein phänomen ist das? kindergarten toll, aber nicht wenn mama anwesend ist? ich trau mich schon gar nicht, mich für elternaktivitäten zu melden, weil ich weiß, dass mein sohn dann probleme kriegt. haben sie von so einem verhalten schon mal gehört? wie ist das zu erklären? gruß, andrea
Liebe Andrea, wenn mehr Mütter regelmäßig auch einmal einen Vormittag im Kindergarten bei Ihrem oder Ihren Kindern verbrächten, würden auch mehr Mütter solche Erfahrungen machen. Es handlet sich also um ein weitgehend normales Phänomen. Was sich darstellt, sind die langen "Schatten", die die primäre Bindung in das Leben eines jeden Menschen vorauswirft. Schatten sind hier allerdings positiv gemeint. Die Bindung bleibt also immer bestehen, wenn sie gesund ist, und wenn dann die Mutter tatsächlich auch anwesend ist, dann fühlt sich das Kind an diese Bindung gemahnt meint, sie auch wieder ausleben zu müssen. Beim Loslösungsvorbild ist das in der Regel nicht so stark, denn diese Person ist ja vom Prinzip her auf Herauslösung aus der Bindung angelegt. Das ändert sich dann sofort, wenn die Mutter plöztlich nicht verfügbar ist und das Kind bindungsbdürftig. Dann klebt es auch am Vater. So gesehen sollte die Mutter nach erfolgreicher Ablösung dann auch wirklich nicht immer mit im Ki-ga sein. Viele Grüße
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