Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Posth meine Tochter 27 M. wurde mit einer Ösophagusatresie geboren und hat mit heftigen Bronchitiden zu tun. Folge sind etliche KH-Aufenthalte. Solange es nur Bronchitis ist, merk man ihr im Verhalten kaum etwas an. Sie ist ein sehr aufgewecktes und neugieriges Kind, nimmt die Zeit im KH recht locker und hat vor Ärzten allgemein keine Angst. Vorst. bei Frühförderung: mäßige sprachliche wie psychomotorische Entwicklungsretardierung – ursächlich auch die Krankheitsgeschichte. Sie benutzt ca. 15-20 Worte und Verkürzungen, Ausdauer, Konzentration und der Wille zum Erfolg nicht sehr ausgeprägt sind, fordert sehr schnell Hilfe ein. Schwer Formen einzuordnen. Einlegepuzzle: Wissen wohin-ja, einlegen-Nein. Neuropäd Konsil: deutliche Seitendifferenz, entsprach eig. Beobachtungen (anderen Neurologen fielen sie, wohl tagesformbedingt, nicht so deutlich auf) Kann KH und Krankheiten ursächlich sein, obwohl Kind dabei kaum leidet oder doch eher neurol. Problem? Grüße Sandra
Liebe Sandra, Antworten, die sehr detaillierte Kenntnisse der Symptomatik eines Kindes erfordern, kann von hier aus immer nur schlecht geben. Gesetzt den Fall, Frühföderzentrum und Neuropädiatrie hätten Recht mit ihren Befunden, dann hätte auch ich Zweifel, ob das von den Krankenhausaufenthalten kommt. Sie werden ja sicherlich immer mit aufgenommen gewesen sein und sich im Krankenhaus immer um ihre Tochter gekümmert haben. Sie wird wohl auch nie längeren Zeit ans Bett "gefesselt gewesen" sein. Vermutlich liegt neben der angeborenen Speiseröhrenproblematik gleichzeitig ein leichtes Entwicklungsdefizit vor, das aber durch gezielte Frühförderung sicher auszugleichen ist. Viele Grüße
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