Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

kita eingewöhnung

Frage: kita eingewöhnung

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo dr. posth, mein sohn ist 3,9 jahre alt. Seit ende august versuchen wir die eingewöhnung in einer kleinen kita . deren konzept der eingewöhnung besteht leider darin, dass die mama sich immer so schnell wie möglich zurückzieht. das hat auch ein paar tage geklappt- dann krank -und läßt mich nicht gehen. ich konnte noch eine woche im hintergrund bleiben, dann konnte ich ca 2 wochen gehen. seit 3 wochen will er nicht mehr hin ohne mich. ich will ihn nur bis mittag dalassen, länger haben wir auch nicht versucht einzugewöhnen. ich war bislang nur 1x beim morgenkreis, 1x bei der musik, oft beim mittagessen und den letzten freitag vormittag komplett dabei. was würden sie raten? ich stille noch, bin alleinerziehend. jedes we kommt der pa. sie skypen jeden abend. seit 3 wochen läßt sohn mich, obwohl pa da nicht gehen, verzweifeltes weinen, festhalten. ich möchte sanfte ablösung, also auch richtig dabei sein bis er mich gehen läßt wenn nicht kitawechsel. oder kann ich noch was anderes tun?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, auch knapp 4-jährige Kinder können noch erhebliche Ablösungsprobleme machen. Zwei Dinge stehen Ihrem Sohn schon bei der Loslösung aus der primären Bindung entgegen. Erstens der nicht wirklich verfügbare Vater. Skypen ist nur ein Notlösung. Zweitens das lange Stillen. Da die Mutterbrust in höherem Kindesalter praktisch nur noch als Trost und zur Selbstberuhigung dient und damit auch die Annahme eines Übergangsobjektes vereitelt, hat das Kind unvermeidlich große Loslösungsschwierigkeiten. Und ohne Loslösung kann auch die Ablösung nicht wirklich gelingen. Denn damit ist das Reifungsprinzip blockiert. Wenn es richtig gehen soll, dann sollten Sie die Situation nutzen, um das Stillen endgültig zu beenden und gleichzeit den Vater verstärkt in die Beziehungsstruktur einbinden. Der Vater sollte dann auch erst einmal die Abgabe im Ki-ga übernehmen, wobei auch er noch über längrer Zeit verfügbar bleiben sollte, um im Notfall seinen Sohn wieder mit nach Hause zu nehemn. Das sollte dann aber wirklich nur der Notfall sein. Krankheit zählt natürlich dazu. Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo, Meine To(31Mon. sprachlich weit, trocken, feste Bind.& LL zum Papa mit 18 Mon.weil Mama für 15 Wochenst.abends arbeiten ging, schläft im Elternschlafz.) geht seit 2 Mon in eine Waldorfkita. 4 x pro Woche von 8.15 bis 12.00 Uhr. Gruppengrösse derzeit 9 Kinder zw.2 und 3 Jahren, 2 Feste Erzieher,1 gut geschulte Praktikantin. Eingewöhnung z ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  Nach 5 Monaten in der Krippe ist unsere Tochter (2,5Jahre) leider noch immer nicht eingewöhnt. Unterbrochen von Krankheit und Ferien, dann wieder Krankheiten und so weiter, tut sie sich sehr schwer. Schon beim letzten Gespräch mit der Bezugserzieherin hat sie uns mitgeteilt, dass sie kaum mit den anderen Kindern spiel ...

Sehr geehrte Frau Henkes, wir gewöhnen derzeit unseren Sohn in der Kita ein. Er ist fast 18 Monate alt und ein aufgewecktes Kerlchen, der wenig Kuscheleinheiten, dafür aber viel Auslauf braucht.  Heute, an Tag 8, war die erste Trennung. Ich habe mich verabschiedet als er in der Kinderküche gespielt hat und ihn hat das gar nicht interessiert. E ...

Liebe Frau Henkes,  unser Sohn ist vor wenigen Wochen zwei Jahre alt geworden und wird momentan in einer KITA in einer altersgemischten Gruppe eingewöhnt. Zuvor wurde er von mir zu Hause betreut. Er hat sich zunächst sehr gut auf die KITA eingelassen, war neugierig und hat eine gute Beziehung zu seinem Bezugserzieher aufgebaut. Auch die ersten ...

Sehr geehrte Frau Henkes, mein Sohn ist 2 Jahre und 4 Monate alt und geht seit 4 Wochen in den Waldkindergarten (2x 4 Stunden und 2x 6 Stunden). Die Eingewöhnung lief gut und ist eigentlich schon abgeschlossen. Er weint mittlerweile morgens nicht mehr beim Abschied und die Rückmeldungen der Erzieherinnen sind durchweg positiv, ab und zu weint e ...

Hallo Frau Henkes,  ich habe etwas auf dem Herzen, das meine Tochter, 14 Monate, betrifft. Wir starten in einem Monat mit der Eingewöhnung in eine Kita. Ca. 6 Wochen später muss ich wieder arbeiten gehen. Sie ist zwar schon immer auch sehr an anderen Menschen und vor allem älteren Kindern interessiert, entdeckungsfreudig, weit in der motorische ...

Hallo Frau Henkes,  Meine Tochter ist 20 Monate alt, und seit zwei Wochen befinden wir uns in der Kita-Eingewöhnung. Sie ist sehr gerne dort, interessiert sich für die anderen Kinder und nimmt auch Kontakt zu den Erzieherinnen auf – besonders zu einer von ihnen. Allerdings fällt ihr die Trennung von mir noch schwer: Sobald ich ihr sage, dass ...

Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter (2 Jahre 2 Monate alt) war an ihrem ersten Kita-Tag am 15.9. Feuer und Flamme. Auch am zweiten Tag spielte sie mit Freude und ließ sich auf die Erzieherinnen ein. Das neue, skandinavische Eingewöhnungsmodell, das dieses Jahr erstmalig in der Kita getestet wird, sah vor, dass ich die ersten beiden Tage im ...

Sehr geehrte Frau Henkes, unser Sohn (18 Monate) befindet sich seit dem 01.10. in der Eingewöhnung. Es handelt sich um eine kleine Einrichtung mit derzeit 6 Kindern und 2 Erzieherinnen. Künftig soll L. dort von Mo bis Do 8.15 bis 12.30 Uhr bleiben (Mittagschlaf wird zuhause gemacht). Bereits am ersten Tag hatte er wirklich Spaß und ist nach ...

Sehr geehrte Frau Henkes, Vielen herzlichen Dank für Ihre informative Rückmeldung zu meiner Frage vom 20.10.  Seither wird die Situation immer schwieriger. Am Montag musste ich meinen Sohn bereits nach einer halben Stunde abholen, weil er immer wieder geweint hat. Er war fix und fertig als ich ankam. Am darauffolgenden Tag meinte die Erziehe ...