Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

KITA-Eingewöhnung

Frage: KITA-Eingewöhnung

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Guten Abend Dr.Posth!Ich versuche seit knapp 4 Wo.meine Tochter (2J.,vor.4M.Geschwisterchen) im Kiga einzugewöhnen,mit mäßigem Erfolg. Sie ist d.Kleinste,um sie herum sind max.19 weitere Kinder.Leider wurde ich von Seiten der Kindergärtnerinnen schon mehrfach heftig angegriffen (ich würde den gesamen Kiga stören,mich lächerlich u.unbeliebt mit meinem ständigen Aufenthalt machen,meinem Kind durch meine Anwes.d.Eingew.unnötig erschweren u.v.m.).Dank Ihnen bin ich dennoch dabei geblieben! Meine T.möchte noch immer,dass ich bleibe u.hat jeden Morgen Angst i.d.Raum zu gehen,geht dann aber spielen.Ich habe sie nun auch mal dort lassen können. Ist es ok, wenn ich, nachdem ich sie frage, ob ich mal weggehen kann und sie dies mit ja beantwortet,gehe? Von sich aus, würde sie mich wahrsch. nie wegschicken. Wie werte ich ein späteres"Jammern" nach mir (wäre wohl einmal(?)vorgekommen-wenngleich ich nicht sicher bin, ob das so stimmt)?Z.Hause verhält sie sich normal!Danke für Ihre Antw.&Arbeit!LG,F


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, dass ein Kind seine Mutter von sich aus nach Hause schickt, ist selten vor dem 3. Geburtstag zu erwarten. Bei kleineren Kinderns müssen die Mütter oder Vater also vorsichtige Trennungsversuche einleiten. Das reicht vom "vor´s Haus gehen" bis zu einen kurzen Spaziergang machen. Durch das Handy bleibt man dann mit dem Ki-ga verbunden und kann notfalls schnell zurückkehren. Je kleiner die Kinder sind, desto mehr sind die Eltern bei der Ablösung auf die bereitwillige Mitarbeit der Erzieherinnen angewiesen. Denn zur sanften Ablösung gehört das Bezugsperzieherinnen-System, das heißt das Angebot einer bestimmten Erzieherin, für das Kind Ersatzbezugsperson zu werden. Diesen Anspruch spüren die Erzieherinnen sehr schnell und wollen sich dem gerne entziehen. Dann aber muss sich das Kind zwangsläufig anpassen und dabei werden die begleitenden Mütter oder Väter als störend empfunden. Denn jetzt läuft der Weg nicht so einfach über Weinen und Aufgeben. Da sind dann die Eltern vor. Also bleiben Sie standhaft! Ein bisschen Jammern wird wohl zu verschmerzen sein. Unlust und Ärger sind nicht so sehr das Problem als vielmehr Verlassenheitsangst. Die aber führt zum "herzerreißenden" Weinen. Viele Grüße


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