Mitglied inaktiv
Hallo Hr.Dr.Posth! Unsere Tochter (3) ist ein "schüchternes" Kind,sehr defensiv.Bindung u.E.einwandfrei,Loslösung ohne Probleme.Seit 5 Monaten "große Schwester"-ohne Eifersüchteleien.Seit 1 Woche ist sie nun im Kiga.Dort wird keine sanfte Ablösung praktiziert,schreiende Kinder werden den Müttern"entrissen",bereits am 1.Tag.Für mich kommt das nicht in Frage, setze ganz instinktiv die "sanfte Ablösung" um-das war für mich schon klar,als ich den Begriff noch gar nicht kannte.Ein Kiga-Start mit Tränen,kommt für uns nicht in Frage.Wir sehen den Kiga als "Angebot",nicht als "Muß".Ich bleibe morgens im Gruppenraum,die ältere Freundin meiner Tochter kommt,ich frage dann ob ich gehen kann,meine Tochter bejaht dies,ich bekomme ein Bussi u.ich kann gehen.Ohne Tränen.Mittags hole ich sie ab,sie verhält sich dabei ganz normal,so,wie sie sich auch verhält, wenn sie z.B.bei Oma ist. Frage:wie gehe ich damit um,wenn sie z.B. in ein paar Wochen "keine Lust" hat,oder z.B.die Freundin nicht da ist? MfG
Hallo, zunächst einmal möchte ich Sie darin bestätigen, was Sie zu Ki-ga-eingewöhnung sagen und ergänzend sagen, dass natürlich viele Mütter selbst schon sehr einfühlsam auf ihre Kinder eingehen ganz ohne den theoretischen Überbau. Dass es manchmal erst nach einigen Tagen oder sogar wochen zu einem Einbruch in der Eingewöhnungskontinuität gibt, ist bekannt, und hat meines Erachtens hauptsächlich mit 2 Dingen zu tun: erstens hat die Erzieherin als Ersatzbezugsperson noch nicht den Status "Sicherheit" erlangt und zweitens geht beim Kind nach einiger Zeit die Motivation etwas weg, weil das Neue auf einmal nicht mehr so interessant ist. Aber auch das Fehlen eine wichtigen Freundin kann im Einzelfall solche Reaktionen auslösen. Dann ist es immer besser, sein Kind einmal zu Hause zu lassen oder auch wieder abzuholen, wenn es sich gar nicht beruhigen lässt. Das halte ich für normale Vorgänge. Viele Grüße
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