Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Kindergarten - "anders" als die anderen?

Rund ums Baby Adventskalender 2025
Frage: Kindergarten - "anders" als die anderen?

Mitglied inaktiv

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Hallo! Mein Sohn ist gerade 3 geworden und kommt im August/September in den Kindergarten. Zur Zeit haben wir 10 Stunden Frühförderung zur Diagnoseerstellung. Er spricht viel aber sehr undeutlich (viele Konsonanten "fehlen" oder werden verschliffen), z.B. "Ninnerminner" = Kinderzimmer, "a-um" = warum usw. Satzbau und Grammatik sind ok. Eine Untersuchung beim ansässigen HNO-Arzt hat nichts ergeben, die Päd-Audiologie hat erst im Februar einen Termin, wir haben allerdings auch den Eindruck, er hört gut. Außerdem ist er grobmotorisch sehr unsicher. Er hopst erst seit kurzem, geht Treppen lieber mit Festhalten, runter setzt er auch mit Festhalten immer noch erst beide Füße auf eine Stufe, er fährt nicht Dreirad (trampelt einfach nicht), Roller und Laufrad nur in absoluter Zeitlupe. Feinmotorisch und verständnismäßig ist er sehr weit, daher haben wir auch enorme Schwierigkeiten, überhaupt irgendwas verschriebenzu kriegen, ich kämpfe (obwohl privatversichert) um Logopädie und Ergotherapie, unser KiA sagt, "dann macht er halt nicht bei der Olympiade mit", was soll ich mit dem Mist! Langer Rede kurzer Sinn: Wird unser Sohn im Kindergarten unter diesen Entwicklungsverzögerungen leiden, werden die anderen Kinder ihn doof nd langsam finden? Soll ich ihn lieber noch zuhause lassen? Die meisten anderen Kinder sind wohl auch älter, da es hier gerade Mode ist, die Kinder erst mit 4 oder 5 in den KiGa zu schicken. Wir haben aber keine gleichaltrigen Kinder in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis, und immer nur der kleine Bruder oder das Baby von Freunden, das ist es ja auch nicht. Danke, Steffi


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Steffi, ob Ihr Sohn schon für den Kiga geeigenet ist, hängt nicht so sehr von seinen grobmotorischen Fähigkeiten ab, als vielmehr von seinem Sozialverhalten, bzw. seiner Sozialreife. Seinen sicher leichten grobmotorischen Rückstand, der seiner wahrscheinlich insgesamt langsameren Entwicklung entspricht, kann er bei guter Betreuung im Kiga aufholen. Das könnte er sicher auch zu Hause, wenn Sie oder Ihr Mann die Zeit haben, sich ihm intensiv zu widmen. Therapiewürdig ist das wahrscheinlich noch nicht. Die genannten Sprachfehler sind auch noch durchaus "in der Zeit". Ich glaube kaum, daß ihn andere Kind doof finden. Im Gegenteil, etwas ältere Kinder bringen jüngeren gerne etwas bei. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Er KANN übrigens vieles aussprechen, z.B. sagt er "Kuh" , "blau", "Auto" etc. mit den korrekten Konsonanten, nur in vielen anderen Wörtern fehlen sie. Für Fremde ist er wirklich kaum zu verstehen.


Mitglied inaktiv

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dann ist es ein schlechter KiGa. Sag ich mal so als Kindergartenleiterin im Erziehungsurlaub! Das kann ihm ja nur gut tun, denn er schaut sich von den großen was ab und ist vielleicht motiviert es selbst zu tun. Schade, daß es bei euch "mode" ist, dsa Kind erst mit 4 oder 5 Jahren in den Kiga zu tun. Ich habe noch kein Kind kennengelernt, dem es geschadet hat, drei Jahre und mehr im KiGa zu sein. Hoffe es sind nette Kolleginnen in dieser Einrichtung, denen du von eurem "Problem" sofern es eines ist erzählen kannst, und sie dich und dein Kind unterstützen. Wie wäre es mit Psychomotorik??? Gibt es so was bei euch??? Erkundige dich mal. Alles Gute * Alexa


Mitglied inaktiv

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wir haben in etwa das gleiche problem unser sohn kommt allerdings in eine integrative einrichtung da sind alle unterschiedlich und lernen das miteinander was eigentlich in jeder einrichtung vermittelt werden sollte oder wer bitteschön mahst sich an NORMAL zu deffinieren?????? wenn es um die entwicklung von kindern geht


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