Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Kind will absolut nicht id Kiga

Frage: Kind will absolut nicht id Kiga

walle

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Hallo ich hab eine Frage unser Sohn 32 Monate geht seit Mitte Oktober in den Kiga.die ersten zwei Wochen immer mit mir ( der Mama) zum Schnuppern, fast taegl. 1-1,5h was ihm sehr gut gefiehl.es ist ein Kindergarten indem die Kinder von morgens halb acht bis halb elf alle zusammen spielen können. Ab halb elf ist dann Gruppenzeit,ab dann bis halb eins sind die Kinder in Gruppen( allerdings auch gemischt 2,5 -6 jaehrige).singen, es wird vorgelesen etc Seit 3 .11 ging unser Sohn dann immer ein bisschen laenger alleine. 1 h bis 3 h gesteigert,seit letzten Mittwoch aber geht es gar nicht mehr.er weint wenn ich ihn morgens wecke und sagt nicht id Kiga.oder warum muss ich id Kiga.wenn ich ihn bringe geht er auf den arm der Erzieherin und weint sehr wenn ich mich verabschiede.hole ich ihn ab( wieder nach 1,5h) will er gleich nachhause.er sagt dann ganz oft zur Oma, wenn Papa heimkommt etc. er will nicht id Kiga. Wie sollen wir uns verhalten? Noch bei uns Zuhause lassen bis er 3?Macht uns sehr Sorgen!!LG


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, es ist oft so, dass die Kinder am Anfang von den aufregenden Angeboten des Ki-gas so überwältigt sind, dass sie gar nicht darauf kommen, plötzlich allein zu sein. Nun waren Sie ja auch am Anfang, wie es richtig ist, noch mit in der Gruppe. Es hätte jetzt so laufen müssen, dass sich eine Erzieherin verstärkt um Ihren Sohn bemüht und ihm signalisiert, seine Bezugserzieherin werden zu wollen. Ist der Funke dann übergesprungen und lässt sich das Kind dann auch von dieser Erzieherin beruhigen und trösten, dann kann die Mutter gehen. Das gilt für alle Kinder unter 3 Jahre und auch noch für eine Großteil der Kinder zwischen 3 und 4 Jahre (sanfte Ablösung). Geht man nicht so vor, riskiert man genau das, was jetzt bei Ihrem Sohn passiert ist. Das Kind erschreckt plötzlich vor dem Alleinsein und hat keine Vertrauensperson, an die es sich wenden kann. Es bekommt Angst und sieht in dem gemeinschaftlichen Ort plötzlich eine Bedrohung. Fortan will es nicht mehr in den Ki-ga gehen. Zwingt man das Kind, jetzt trotzdem weiter hinzugehen, entsteht Trennungsangst. Die wiederum wirkt sich auch auf das Verhalten des Kindes zu Hause aus und legt den Keim für eine später Angststörung. Am besten, man behält sein Kind eine Zeitlang wieder zu Hause und gönnt ihm innere Beruhigung. Verhält es sich dann wieder ganz normal, kann man eine zweiten Versuch der Eingewöhnung in den Ki-ga starten, aber diesmal zu den richtigen Bedingungen. Dazu gehört auch, dass Eltern und Erzieherin(nen) eine Erziehungspartnerschaft eingehen, das heißt alle wesentlichen erzieherischen Schritte miteinander abstimmen. Viele Grüße


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