Mitglied inaktiv
to 2,5 soll im august in kiga gehen, halbtags. sie = sicher gebunden,LL gut, vater kümmert sich viel, =offenes kind,zugänglich antwortet fremden, trotzt wenig etc. die kiga benutzt berliner eingewöhnungsmodell, demzufolge seh ich es kommen dass meine tochter als pflegeleicht eingestuft wird und die eingewöhnung zu kurz ausfallen wird, was ihr schaden könnte.davor hab ich angst, viel mütter berichten dass kinder kita am anfang toll finden und nach ca 4 wochen nicht mehr hinwollen(werden dann aber trotzdem hingebracht). was ist da die beste lösung?( wenn man bereits arbeiten geht?) viele erzieherin raten da auch anscheinend man soll einfach gehen auch wenn die kinder weinen, was kan man dagegen tun? verstehen 3 jäh. dass mutter wieder kommt nach einigen stunden?verliert mein kind dadurch vertrauen in mich u vater? weitere frage: wenn eltern sich umarmen, versteckt sie ihr gesicht hinter den händen, ist ihr das peinlich? sie sind super!
Stichwort: sanfte Ablösung Hallo, wie Sie sicher wissen, vertrete ich das "Modell" der sanften Ablösung (s. gezielter Suchlauf). Es ist eben nicht so, dass ein 2- oder 3-jähriges Kind versteht, dass sich die Mutter nur an einem anderen Ort aufhält, während das Kind im Ki-ga ist. Es hat grundsätzlich die Sorge, dass die Mutter verschwindet und nie wiederkommt. Dass dann die Mutter doch wiederkommt, ist zunächst kein Beruhigung, denn die Angst und der mit ihr verbundene Stress haben schon einen Brandfleck in der Seele hinterlassen. Und bis die Gewissheit gewachsen ist, dass die Mutter (oder der Vater) tatsächlich immer wieder kommt, hat die Seele viele Brandflecken bekommen. Daher geht es nur mit einer Ersatzbezugsperson, die das Kind an sich bindet und die Angst wegnimmt. Dazu braucht das Kind aber seine Zeit, um sich an die neue Bezugsperson zu gewöhnen und Vertrauen zu ihr aufzubauen. Der Vertrauensverlust zu den Eltern, die trotz der Angst des Kindes fortgehen, ist so groß, dass Kinder dann zu Hause plötzlich wieder anhänglich sind und die permanente Präsenz ihrer Eltern fordern, auch in der Nacht. Damit wollen sie sich ihr verlorenes Vertrauen zurück erobern. Denn ohne die elterlichen Bezugspersonen sind die Kleinkinder noch auf lange Sicht massiv gefährdet. Vielleicht geht bie Ihnen ja alles so leicht, wie Sie vermuten. Warten Sie es ab. Ihr 2. Frage bezieht sich auf die Rollenteilung der Eltern, die von den Kleinkindern sehr wichtig genommen wird. Zeigen die ELtern vor ihren Kinder große Einigkeit, kommt das Rollenbild ins Wanken. Die Kinder reagieren verlegen, weichen aus oder gehen sogar ärgerlich dazwischen. Aber das ändern sich wieder von alleine. Viele Grüße und danke für ihr Lob.
Ähnliche Fragen
Sehr geehrte Frau Henkes, mein Sohn ist 3,5 Jahre alt. Er ist seit 6 Monaten im Kindergarten. Vor Monaten gab es bereits eine Phase in der er andere Kinder bereits offensichtlich grundlos gehauen oder geschubst hat. Dann wurde es wieder besser und jetzt ist es wieder soweit, dass er die anderen Kinder angeht. Außerdem hat er überhaupt kei ...
Guten Tag Frau Henkes! Mein Sohn ist 4 Jahre und sein kleiner Bruder 15 Monate alt. Der Große geht seit letzter Woche wieder in der Kindergarten und mit dem Kleinen bin ich zu Hause. Wenn ich den Großen vom Kindergarten abhole, dann ist er noch dort in der Garderobe "wild" und überdreht und folgt gar nicht. Manchmal will die Erzieherin mit mir ...
Guten Tag Frau Henkes, seit diesem Monat wird meine 3jährige Tochter in den Kindergarten eingewöhnt. Bisher läuft es schon ganz ok. Sie geht gerne hin, hat allerdings dort, sobald ich weg bin, auch immer einen kleinen Einbruch und weint für ein paar Minuten ( laut den Erzieherinnen). Sie konnten sie aber meistens wieder ablenken. Einmal musste ...
Guten Tag liebe Frau Henkes, ich hatte vor einigen Wochen bereits in dieses Forum geschrieben, und zwar in Zusammenhang mit meiner Tochter (3,4 Jahre alt) , die sich seit der Eingewöhnung in den KiGa verändert hat. Sie hatte zu meinem Erstaunen plötzlich Angst vor Kindern. Meine Tochter geht jetzt genau einen Monat in den Kindergarten. Nun hab ...
Liebe Frau Henkes, unsere Tochter (knapp 3,5 Jahre alt) ist seit ca. 4 Wochen im Kindergarten. Sie fühlt sich dort sehr wohl, Eingewöhnung läuft prima. Zuvor war sie in einer Krippe. Was uns jedoch rätselhaft ist: Seit sie im KiGa ist hat sich ihre Sprache (Wortwahl, Satzbau, Aussprache) extrem verschlechtert. Sie war vorher sprachlich sehr wei ...
Guten Morgen, wir haben im Mai mit der Eingewöhnung meiner 2,5 Jährigen Tochter im Kindergarten gestartet die leider nach 4 Wochen wieder abgebrochen wurde. Sie ist ein sehr willensstarkes, gefühlsstarkes und sensibles Kind. Sie hat schon sehr früh laufen gelernt und ist mit dem Kopf auch schon weit voraus aber an ihrem Sozialverhalten scheiter ...
Guten Tag, mein Sohn ist drei Jahre und seit September startete er in den Kindergarten. Die Eingewöhnungsphase war schwer, er möchte in der frueh nicht in den Kindergarten, heute wars zum ersten mal anders und er ging lachend in den Kindergarten. Er ist windelfrei seit Anfang Juli und hat keine Pannen mehr zu Hause, geht sowohl aufs Toepchen als a ...
Sehr geehrte Frau Henkes, meine fast vierjährige Tochter ist seit zwei Wochen im Kindergarten (war vorher zwei Jahre in einer Kita mit nur wenigen Kindern). Sie tut sich allerdings sehr schwer, weint morgens oft beim abgeben. Nach dem Kindergarten weint sie oft sehr lange. Die Kinder werden dort zwar sehr liebevoll betreut, allerdings teilt sie ...
Guten Tag Frau Henkes, Meine Tochter ist 3 Jahre alt und geht seit 3 Wochen in den Kindergarten. Sie ist Integrationskind, da sie eine sehr undeutliche Aussprache hat, ihre Sprachentwicklung ist im allgemeinen aber sehr gut. Dass sie nicht verstanden wird, hat uns schon einige Wutanfälle beschert. Ob das etwas zur Sache tut, weiß ich nicht. Jed ...
Guten Tag, ich habe eine Frage zu meiner 6 jährigen Tochter. Seit ca. 3 Monaten hat sie Probleme sich morgens im Kindergarten von mir zu trennen. Anfangs war sie nur etwas schüchtern, hat noch ein paar Umarmungen extra benötigt und ist rein. Dann hat sie einige Male richtig geweint und gesagt sie möchte nicht von mir weg. Momentan ist es ein verha ...
Die letzten 10 Beiträge
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte