Mitglied inaktiv
id=42657 Hallo Dr. Posth, heute wollten wir eig. mit der Nachmittagsgruppe starten.Habe abgesagt,da m.T. etwas krank ist.Ob ich dableiben kann ist weiter ungewiss.Habe das Gefühl hier schon das Gespött der Leute zu sein weil ich mich "so anstelle".M.T. sagt ja weiterhin sie möchte nicht in den KIGA u ich bin darüber so traurig,hatte sie sich doch vorm 1.KIGA-Start so gefreut.Ich verstehe einfach nicht was passiert ist.Es war ja nicht so dass sie sich im KIGA nicht wohl gefühlt hätte.Sie war von allen Neulingen die einzige die anfangs nicht geweint u überall mitgemacht,wie ein Wasserfall geredet hat.die nachm nicht unausgeglichen,sondern überaus ausgeglichen war,die zu Hause vom KIGA erzählt hat.Kann es viell wirklich sein dass ich eigene Ängste auf sie übertrage?Davon habe ich sehr viele!Gibt es denn irgendeinen Zeitpunkt ab dem eine sanfte Abl. nicht mehr nötig ist?M.T.ist nun knapp 4J.Alle ihre Freunde sind im KIGa,so sind auch k.priv.Treffen m.möglich.Fühle mich in der Zwickm. J.
Hallo, Sie müssen aufpassen, nicht auf die übliche Vorurteilsmasche hereinzufallen, die die Mütter zu den Schuldigen stempelt, wenn das Kind sich nicht schnell genug im Ki-ga anpasst. Erzieherinnen und die Leute drumherum versuchen immer wieder, den Müttern, die um sanfte Ablösung ihrer Kinder bemüht, einzureden, sie könnten ihr Kind nicht loslassen. Aber selbst wenn es so wäre, dann brauchte eine solche Mutter, die dann sicherlich traumatische Erinnerungen an Trennungserlebnisse in der eigenen Kindheit hat, Hilfe von den Erzieherinnen und nicht Kritk und Tadel. So etwas nennt man in der modernen Pädagogik Erziehungspartnerschaft. Wie es damit "an der Ki-ga-front" tatsächlich aussieht, wird bislang nicht zum Gegenstand von Untersuchungen gemacht. Also halten Sie durch. Sie tun es für Ihre Tochter. Viele Grüße
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