Mitglied inaktiv
Lieber Herr Dr. Posth, unser Sohn (2 J. 8 M.) geht seit einigen Wochen in den KiGa, die Erzieherinnen sind sehr herzlich und nach sanfter Ablösung (die Erzieherinnen hatten sogar darum gebeten, ich hatte berichtet) hat er sich sehr gut eingelebt, viel schneller als ich vermutet hatte. Neulich war er mal nicht so gut drauf, er hat zwischendurch mal geweint, ließ sich aber beruhigen. Wie gehe ich mit solchen kleinen "Rückschlägen" um? Übrigens rufen uns die Erziehrinnen an, wenn unser Sohn sich nicht beruhigen lässt, das ist dort selbstverständlich. Demnächst hält Jirina Prekopp im Nachbarort einen Vortrag. Die Leiterin des anthroposophischen Spielkreises der Kinder meiner Schwester (Vokarina1, hat auch heute gepostet) hat den Besuch dieser Veranstaltung allen Eltern sehr empfohlen. Was meinen Sie - können wir uns diesen Weg vielleicht auch sparen? LG, Moni
Liebe Moni, schön, dass die Eingewöhnung Ihres Sohnes inden Ki-ga mit der sanften Ablösung so gut geklappt hat. Ob Sie zu dem Vortrag gehen sollen oder nicht, dazu kann ich Ihnen keine Empfehlung geben. Jirina Prekop ist mir bekannt durch das Buch "Der kleine Tyrann". Das Buch ist über 10 jahre alt. Jetzt gibt es einen neuen Apostel, der mit dem Tyrannenbegriff durch die Lande zieht und Geld verdient. Wie Sie sich denken können, halte ich von dem ganzen Tyrannengerede gar nichts, ob mit altphilologisch-griechischen Hintergrund oder mit systemischen- familientherapeutischem Anspruch. In dem einen wie dem anderen Fall werden gescheiterte Beziehungskontrukte in der Familie mit Unterwerfung der Eltern unter die Machtsprüche des Kindes für die Misere angeschuldigt. In der Sache nicht falsch taucht in der Analyse eine recht willkürliche Mischung aus Psychoanalyse nach S. Freud und H. Kohut und Entwicklungspsychologie von Bowlby über Winnicott und Mahler bis zur psychologischen Moderne auf. Das Bemühen, in diesen gesellschaftlich hoch brisante Geschehen Klarheit zu bekommen ist lobenswert. Das erklärt sicherlich auch die hohen Verkaufszahlen der entsprechenden Bücher. Der gewünschte Nutzen ist aber gering, wenn man als Antwort auf die vielen Fragen nur einfache pädagogische Konstrukte oder abenteuerlich anmutende Therapien wie Festhalten anbietet. Vielleicht gehen Sie ja doch hin und berichten einmal kurz, was Ihnen dort gesagt worden ist. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Wollte zu meiner Frage nur noch Angaben zu meinem Sohn ergänzen, da sie vllt. zum besseren Verständnis nützlich sind. Er wurde noch nie fremdbetreut, meistens Betreuung durch mich. Über 1 J. im Tragetuch.Schläft von Anf. an im Elternbett; noch Einschlaf- und Aufwachstillen. Daher ev. auch gr. Anhänglichkeit an mich. Gg.üb. Gleichaltrigen jedoch seh ...
Lieber Dr. Posth Bei uns steht im Herbst ein Umzug mit Ortswechsel an, sowie der gleichzeitige Kita- Start für unseren Sohn (dann 3Jahre 8Monate). Da er im Januar auch noch großer Bruder wurde sind es viele Veränderungen für ihn. Er wurde noch nie fremdbetreut, auch nicht von Verwandten, Freunden (keine Möglichkeit). Er ist allerdings sehr aufg ...
SgHDrPosth,der kürzliche Kiga Start m.Sohnes (3J8M)hat gut geklappt,er kann sich gut von mir trennen u. geht gerne hin.Durch seine gr Schwester kannte er den Kiga aber auch schon recht gut,auch die Personen. Dennoch hat sich sein Wesen stark verändert.Man kann ihm nichts mehr recht machen,er reagiert auf banale Dinge mit heftigen Trotzanfällen,ist ...
Guten Tag Herr Dr. Posth, mein Sohn (3 J, 9 M), keine sanfte Ablösung im Kiga, daher zuhause aggressiv und regressiv, pausiert nun vom Kiga. Es wird besser, ist aber noch nicht wirklich gut. Er verbalisiert selbst, dass er lange nicht in Kiga gehen will, später auch nur mit mir. Mit Kiga ist alles so weit besprochen. Dachte an Zeitpunkt nach Her ...
Seit anderthalb Wochen geht meine Tochter, jetzt 2 3/4 in den Kiga.Ich bin auch die ersten 2 Tage komplett dabei geblieben, am 3. Tag konnte ich mich schon für einige Zeit in den Nebenraum setzten. Am nächsten Kiga Tag konnte ich auch über eine Stunde im Nebenraum bleiben. Meine Tochter ist eher scheu und zurückhaltend. Wir hatten immer viel Kontak ...
Guten Tag Dr. Posth, ich hatte letzte Woche schon geschrieben wegen dem schlechten Kigastart meiner Tochter, 2 ¾ Mittlerweile gehe ich mit ihr jeden Tag nur eine Stunde hin, ich kann aber nicht den Raum verlassen, ohne dass meine Tochter anfängt zu weinen. Sie löst sich nur ganz schwer bis gar nicht von mir und lässt sich auch nicht wirklich a ...
Meine Zwillinge (m/w aus 12/09) kommen 01/13 in KIGA. Motorisch u. sprachl. fit, Kindern gegenüber eher defensiv, schüchtern. Meine Tochter hat mit großen Gruppen/viel Lärm teilw. Probleme. Versch. Mutter-Kind-Gruppen in der Woche (Turnen etc).1 x pro Wo. Spielkr. ohne Mama seit 10 Mon. Eingew. dort hat ohne Weinen geklappt, zuletzt zunehmend prob ...
hallo,to, 34M muss nun in den kiga. bis jetzt wurde sie zwei tage die woche von oma betreut und ich konnte meine stunden blocken, jetzt ist es aber so, dass ich die ganze woche zur verfügung stehen muss. wir haben eingewöhnung so gehandhabt, dass ich zwei wochen mit ihr nachmittags 3-4 std im kiga gewesen bin. sie hat es dann auch akzeptiert, dass ...
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, meine Tochter (2J, 8M) besucht seit 3 Wochen den Kiga für ca. 3 Std. vormittags. Eingew. n. Berliner Modell, Tochter hat nie geweint, hätte am 2. Tag gehen können, war 1 Woche mit dabei. Kurze Trennungen schon am 1. Tag mögl. (kurz was aus Garderobe holen). Hätte meine Tochter aber auch nicht weinend dort gelassen, ...
mein Sohn (3J.,seit 3 Mon. liebevoller gr Bruder) sensibel,schüchtern+mambez.,forumsgem. erzogen,ab 1J. bis Mutterschutz ohne Tränen 3 Vorm/Wo von Oma betreut geht seit 4.11. von 9-12 in den Kiga.Keine sanfte Ablösung mögl-Kompromiss erwirkt:nach 2 Tagen mit Mama (er immer bei mir) blieb ich 1 Wo im Mitarbeiterzimmer (erweinte kurz).Dann Trennung m ...
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird