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Hallo, unsere Tochter (9 Wochen) kann tagsüber nicht einschlafen. Nachts klappt es wunderbar, auch das wiedereinschlafen. Tagsüber schlief sie bisher wenn dann nur im Tragetuch oder auf dem elterlichen Bauch. Sie reisst ihre Augen auf und will immer alles sehen, sie ist generell sehr zappelig. Durch sie Reizüberflutung und das nicht abschalten können schreit sie sehr viel. Zwischenzeitlich pucken wir sie wieder ein, was dann nach einer halben bis dreiviertel Stunden meist auch zum einschlafen führt. Aber auch hier brüllt sie zwischenzeitlich oft. Ich habe dann auch Mitleid mit ihr, da sie beim pucken so "eingesperrt" ist, aber wenn es hilft? Was gibt es denn sonst so Tipps, Hilfen um ihr das einschlafen zu erleichtern. Dank im voraus Ralf
Lieber Ralf, über das Schreien der Säuglinge gibt es reichlich Literatur. Ichg würde Sie bitten, erst einmal hier im Form Teil 1 meines Langtextes über das emotionale Bewußtsein zu lesen. Der handelt u.a. genau davon. Vom "Pucken", woher kommt der Begriff?, in Rußland oder Ostasien viel angewandt, halte ich überhaupt nichts. Die feste Körperposition im Tagetuch oder Babybjörn reicht völlig und schränkt den motorischen Drang nicht ein. Aber v.a. anderen müssen körperliche Symptome wie z.B. Blähungskoliken
Mitglied inaktiv
Hallo Ralf, auch ich bin eine "Leidensgenossin", bist somit nicht allein. Unser Sohn ist jetz knapp 10 Wochen alt und wir spielen dasselbe Spiel. Tagsüber schläft er nur bei mir im Tragesitz, im Kinderwagen schläft er kaum. Er will nur getragen werden, und wehe man legt ihn zu früh ab. Ruck zuck wach!!! Langsam spüre ich meine Schultern schon gar nicht mehr... Hab in einem Buch gelesen, das die Babys gerade in den ersten 3 Lebensmonaten viel getragen werden wollen.Ob´s dann besser wird? LG Katharina
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Hallo, bei uns war es ähnlich, mein Sohn ist nur im Auto oder Kinderwagen eingeschlafen, zu Hause tagsüber gar nicht. Abends nur mit müh und not und nachts hat nur das in den Schlaf stillen geholfen. Ich habe ihn auch immer fest eingewickelt, da er immer wieder aufgeschreckt ist und die Arme dabei hochgerissen hat. Ich glaub nicht, dass sie sich dadurch eingeengt fühlen, sondern eher wie im Bauch. Mit 3 1/2 Monaten war bei uns der Spuk vorbei. Lg. Mandy
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Hallo acr2108, entgegen vieler Empfehlungen, den Tagschlaf im Hellen durchzuführen, steht meine Tochter auf völige Dunkelheit.Ich weiß nicht, was Du mit "pucken"meinst, aber Stille und Dunkelheit haben uns geholfen. Gruß Susanne
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Hallo catalinasmama, mit einpucken meine ich das fest einbinden, so dass unsere Tochter nicht wie wild zappelt und dadurch immer unruhiger wird. Mittagsschlaf im dunkeln haben wir auch schon überlegt haben aber Angst den Tag-Nacht Rhythmus durcheinander zu bringen. Nachts schläft sie ja gut. acr2108
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bei meinem Sohn war es ähnlich. Er konnte tagsüber nicht länger als zwei Minuten in seinem Bettchen schlafen. Tagsüber schlief er entweder nach einem Spaziergang im Kinderwagen oder auf dem Arm. Nachts schlief er zwar sehr spät (12-1 Uhr) aber dann sehr gut. Das 4,5 Monate lang, dann hat er angefangen in seinem Bett zu schlafen. Erst eine Viertel, dann halbe Stunde jetzt (11 Monate) schläft er 1 ganze Stunde, manchmal sogar etwas mehr am Stück und nachts durch. Also viel tragen und Geduld LG
behandelt werden. Dafür gibt es genügend Möglichkeiten. Ansonst gilt für den kleinen Säugling Gestillt werden und Getragen werden sind die Grundbestandteile aller Beruhigungsmaßnahmen. Sie decken nahezu jedes emotionale Bedürfnis ab. Bei beiden Vorgehen muß eine große Einfühlsamkeit seitens der Mutter oder des Vaters in das seelische Befinden des Säuglings bestehen. Viele Grüße
PS: den link zum Langtext finden Sie oben links.
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Hallo Dr. Posth, Koliken schließen wir aus. Wir tragen unsere Tochter ca. 1-2h am Tag im Tragetuch und gestillt wird sie auch. Oft ist das schreien auch schon ca. 1h nach dem stillen. Zwischenzeitlich versuchen wir sie von Reizüberflutung, obwohl sie bei uns noch nie extrem vielen Reizen (kein Fernseher, kaum Besuch) ausgesetzt war,fernzuhalten. D.h. nach dem Stillen ist sie richtig aufmerksam, dann sobald sie anfängt zu ningeln, legen wir sie in den Stubenwagen und halten die Hand vor die Augen....
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... Zwischenzeitlich schläft sie dann auch nach ca. 30min ein und ihr geht es viel besser. D.h. unsere Tochter kann nicht einschlafen, weil sie es einfach nicht schafft abzuschalten. Sie will immer alles mitbekommen und überdreht dann völlig. acr2108
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