Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Kann man den Nachname des Kindes bei Trennung ändern?

Frage: Kann man den Nachname des Kindes bei Trennung ändern?

josefin2009

Beitrag melden

Ich habe meiem Kind zur Geburt den Nachnamen des Vaters gegeben als auch das gemeins SR, da wir nicht verheir waren. Wir sind seit einem halben Jahr getrennt. Nun kommt dieser Instinkt, dass es für meine Tochter, wenn sie bald in den (katholischen) Kiga/dann Schule kommt, unangenehme Fragen, Verwirrungen etc.kommen könnten, weil sie anders heißt als ihre Mutter. Wir wohnen nicht in Großstadt, wo es eben noch nicht so verbreitet ist. Zudem hab ich nun auch gehört, dass es in akuten Notfällen bei Klinik oder Reisen zu problemen kommen kann.. Es gäbe die Mögl der Namensänderung (Einverständnis beider Eltern), möcht aber auch nicht, das Vater sich abgelehnt fühlt und sich zurückzieht. Ist dies Problem aus ihrer Sicht ein Risiko für das Kind in seiner Entwicklung, insbes bei getrennten Eltern? Hätten Sie bitte für den Kindesvater einen Buchtipp geben, der auch mit Ihren Sichtweisen einhergeht, aber etwas „leichter" (so sagt er) zu lesen ist DANKE


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

Beitrag melden

Hallo, ja, die Namensgleichheit mit der Hauptbezugsperson ist nicht nur für die Öffentlichkeit, sondern auch für das Selbstverständnis des Kindes wichtig. die Fragen von Ki-ga und Schule könnten Ihrer Tochter tatsächlich unangenehm sein. eine Namenänderung ist m.E. rechtlich problemlos. Da Sie aber das gemeinsamen Sorgerecht haben, müssen Sie diesen Schritt mit dem Vater vorher besprechen. Aber er müsste vertändig reagieren, da er ja auch in die Trennung eingewilligt hat. Oder haben Sie ihn verlassen? Mit dem Buchtipp ist es schwierig. Ich nehme an, meine eigenen Bücher sind die, die ihm nicht leicht genug sind. Aber noch hat niemand einen einfachen Elternratgeber geschrieben, der meine erweiterte Form der Bindungstheorie umsetzt. Manche sagen, dass sich vieles von dem, was ich sage, auch bei dem Dänen Jesper Juul wiederfindet. Blicken Sie dort mal hinein, z.B. "Das kompetente Kind". Viele Grüße


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Hallo, mein Sohn ist ein absolutes Tragebaby und generell sehr Mama bezogen. Auch nachts schläft er nur auf meinem Bauch oder mit Köperkontakt zu mir. Der Papa hatte ihn von Beginn an immer wieder in der Trage allerdings selten. Anfang Dezember musste ich ungeplant für 1 Woche ins Krankenhaus, er war da gut 4 Monate alt. Ich konnte ihn nicht mitne ...

Auf Grund einer schweren Erkrankung werde ich vier Wochen von meinen Kindern (6 Monate und 4 Jahre) getrennt sein müssen. Ich erhalte eine Leukämie Behandlung und meine Kindern werden mich wegen Isolation nicht besuchen können. Omas und Papa werden sich kümmern. Mama ist aber Mama. Der Große ist 4 aber total auf mich fixiert. Wir waren noch nie l ...

Sehr geehrte Frau Henkes,  Danke für Ihre so fundierte Arbeit hier! Die Situation: ich werde für 4 Wochen von meinem dann 8-9 Monate altem Kind räumlich getrennt sein müssen. Dieser Umstand ist leider alternativlos und zu meinem größten Bedauern unumgänglich.  Das Kind ist eng an den Papa gebunden (Aufsteh- und Bettgehritual, Flasche gebe ...

Hallo :)  Die Frage bezieht sich auf unser 4. Kind (im August 25 2 Jahre). Seit März geht sie in die Krippe. Davor war Fremdbetreuung durch Großeltern nur bedingt möglich.  Es musste immer eines der Geschwister dabei sein. Bei Papa ist es kein Problem.  Seit März geht sie in die Krippe. Eingewöhnung lief schleppend aber mit Erfolg.  Hatten dann ...

Sehr geehrte Frau Henkes, ich habe Fragen zu meinem Sohn (2,5 Jahre), ob er die Trennung vom Kindsvater (KV) und den Umzug gut verkraftet hat. Als wir noch zusammengewohont hatten, war der KV eher ein passiver Mitbewohner, der sich kaum um unseren Sohn gekümmert hat. Ich hatte 99,9 % aller Aufgaben übernommen, die unser Kind betrafen. Der KV ...

Sehr geehrte Frau Henkes, unsere Tochter (2 Jahre 2 Monate alt) war an ihrem ersten Kita-Tag am 15.9. Feuer und Flamme. Auch am zweiten Tag spielte sie mit Freude und ließ sich auf die Erzieherinnen ein. Das neue, skandinavische Eingewöhnungsmodell, das dieses Jahr erstmalig in der Kita getestet wird, sah vor, dass ich die ersten beiden Tage im ...

Guten Tag Frau Henkes, meine Tochter ist 2 Jahre 3 Monate alt. Ich habe eine Hochzeitseinladung einer guten Freundin bekommen für nächsten März. Die Hochzeit wäre allerdings im Ausland und würde  sehr lange Langstreckenflüge involvieren. Die Reise würde (inklusive Reisezeit) etwa 7 Tage dauern. Einer so anstrengenden Reise will ich meine Tochte ...

Liebe Frau Hemkes, Vielen Dank für die Möglichkeit, hier Fragen zu stellen und für die tolle Unterstützung. Mein Sohn ist 5,5 Jahre alt und geht in die Kita seit seinem 18 Lebensmonat. Wenn er unter Fremden ist, ist er in der Regel total entspannt, lacht, spielt, ist hilfsbereit. Die Erzieherinnen sagen zu mir, dass er sehr pflegeleicht i ...

Guten Tag Frau Henkes, in ein paar Monaten möchte ich gerne einen einwöchigen Kurs besuchen der mir wichtig ist. In dieser Zeit bin ich nicht zu Hause. Mein Sohn ist dann 2,5 Jahre alt. Mein Mann und mein 10 Jähriger Sohn (an dem er sehr hängt) sind natürlich da und in den Kindergarten geht mein Kleiner dann auch. Dennoch mache ich mir Sorge ...

Guten Tag, ich habe eine Frage zu meiner 6 jährigen Tochter. Seit ca. 3 Monaten hat sie Probleme sich morgens im Kindergarten von mir zu trennen. Anfangs war sie nur etwas schüchtern, hat noch ein paar Umarmungen extra benötigt und ist rein. Dann hat sie einige Male richtig geweint und gesagt sie möchte nicht von mir weg. Momentan ist es ein verha ...