Blandina
Hallo H.Dr.Posth! schon mal wegen Abstillen geschrieben. Es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr. Mein Rücken, Arme, Schultern, alles tut weh. Mchte jetzt nicht jammern, sondern brauche dringend Ihren RAt. Wir haben das Einschlafstillen durch Karre draußen fahren umgestellt, da ich sonst vor 22 Uhr nicht mehr aus dem Zimmer kam,von 19Uhr an. Permanentes nuckeln. Eigentlich klappt es ganz gut mit Karre, aber wenn sie dann wach wird, oft schon nach 45 Min., wir haben sie dann ins Bett gelegt, will sie wieder an die Brust. Mein MAnn kann mir leider nicht helfen. Und bei mir geht nichts. Oft sind wir 2 std. wach, weil sie einfach nicht einschläft, in der Karre oder auf Arm schläft sie zwar ein, aber sobald ich sie umbetten will: Geschrei. Wie sieht es aus wenn ich sie in ihr Bett lege und bei ihr bleibe. Sie schreit dann bestimmt, ich versuche sie zu beruhigen, geht das? Aber Schreien ist doch schädlich? Denn es wird bestimmt lange so gehen...seufz..ich weiß nicht mehr weiter.
Hallo, es ist immer geschickter, gar nicht erst zu warten, bis es scheinbar kein Vorwärts oder Zurück mehr gibt. Denn dann leidet einer immer, entweder einer der Eltern oder das Kind. IHr Mann kann natürlich wenig helfen, da er durch das Stillen nicht als Einschlafhilfe akzeptiert ist. Außerdem ist 17 Monate immer ein bisschen "Rückschrittphase" wegen der Wiederannäherungskrise (s. gezielter Suchlauf). Auch das Angebot "Karre" macht wenig Sinn, weil es immer so ist, dass das Umbetten nicht gelingt. Da kann man nur das Bett selbst zur Karre machen, in dem Räder darunter schraubt (Baumarktware) und das Kind Zimmer schiebt. Irgendwann lässt man das Scheiben vorsichtig auslaufen und wartet noch ein bisschen, ob das Kind fest genug schläft. Sollte es wirklich noch wach werden und orale Befriedigung brauchen, dann kommt nur noch ein Tee- oder Wasserfläschchen infrage. Das sollte man dann aber schon am Tage eingeführt haben. Ich denke, auf diese Weise müsste auch Ihnen der gewünschte Schritt gelingen. Viele Grüße
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