Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

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S.g.H.Dr.Posth! Ich darf nochmal schreiben.-) Unseren Sohn haben wir nie schreien lassen, bis dieses Jahr im Mai, seit Sep. 4J., war er mit uns im Schlafz., wurde zuletzt nur Nachts bis 16 Monate gestillt. Er schläft gern in seinem neuen Zimmer. Fragt gar nicht ob er zurück darf. Mit 2 J. Schnuppergruppe(10 Kinder) im Kiga, nur 2mal die Woche 1 Std.und 15.Min. Mehrere Wochen MIT mir. Bis es ohne mich ging, zwischendurch hatte er dann nochmal an mich geklammert, da sollte ich gehen. Dann war alles gut und mit 3 Jahren in Kiga von 8-12 Uhr, bislang nicht einmal geweint. Vater ist von kurz n. 6 Uhr morgens bis 17/ 18.00 Uhr arbeiten.:-(. 19 Uhr/19.30 BettgehZ. Vater bringt ihn täglich mit gute Nachtgeschichet(ausgedacht) in Bett. Er erzählt auch mittlerweile mit den Erzieher, nur ungewohnte Situationen machen ihn unsicher. (so bin ich auch) Wutausbrüche hat er NICHT täglich, diese Woche mehr darauf geachtet. Heut hat er vor sich hin gespuckt, ich sagte das ich nicht möchte das gespuckt wird, er machte es nochmal, sollte dann paar Min. zu nachdenken in seine Schw. ihr Zimmer. Danach nochmal kurz drüber geredet und gut. Verhalte ich mich da richtig?? Denn sonst weiß ich mir in solch Situa. keinen Rat.Außerdem ist er manchmal etwas grob zu s.Schw, auch nach Mahnung. Aber gleichzeitig STOLZER gr.Bruder.Alles im normalen Bereich? Lieben Dank für ihre tolle Arbeit hier!! Gr. Blandina


Dr. med. Rüdiger Posth

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Liebe Blandina, so wie Sie die Entwicklung Ihres Sohnes jetzt schildern, klingt es eher nach einem recht normalen Verlauf. Die Zuwendung seitens des Vaters scheint zumindest zeitlich eher knapp zu sein, so dass die übliche Geschwisterrivalität in diesem jungen Alter sich zu Hause stärker bemerkbar macht. Hier ließe sich vielleicht noch ansetzen. Die kleinen provokativen Ausrutscher gehören zum erzieherischen Tagesgeschäft. Es ist richtig, wenn Sie da Klarheit schaffen, was bei Ihnen zu Hause angesagt ist. Erklärungen und Aufforderungen zur Wiedergutmachung sind jetzt aber wichtiger als "Strafmaßnahmen" wie auf´s Zimmer schicken. Wenn ein Kind auf den Boden spuckt, sollte ihm erklärt werden, dass das Schmutz und vielleicht Krankheiten verbreitet. Bei Wiederholungen müsste das Kind seine Spucke dann aufwischen ("Verursacherprinzip") wie vertropfte Flüssigkeit in der Wohnung. Noch sind die Kinder für solche Maßnahmen sehr empfänglich. Viele Grüße


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