Mitglied inaktiv
Hallo, meine Tochter war schon immer Fremden geg. zurückh. brauht lange Aufwärmzeit, spricht aber jetzt inzw. mit Erwachsenen, wenn sie sie kennt. Sie hat ein inniges Verhältnis zu Eltern und großer Schwester, Vater ist seit 2 Jahren wie ich zu Hause wegen Krankheit /Arbeitslosigkeit. bin von Anfang an mir ihr viel unter Leute gegangen. Zu Hause ist sie lieb, aufgeweckt, sehr intelligent aber auchsehr eigenwillig. Kann sich auch gut eine Weile alleine beschäftigen. Im Kiga beob. sie alles sehr genau und erzählt viel zu Hause davon was sie gemacht haben,kann lange Lieder auswendig, und hat von alleine Schreiben gelernt, erzählt auch von anderen Kindern als "meine Freundin" spricht aber konkret nicht mit ihnen. Scheint Angst vor ihnen zu haben weil sie unberechenbar sind. wenn es irgendwo etwas lebhafter zugeht, zieht sie sich sofort zurück.Wenn ich sie frage, warum, sagt sie nur"ich mag nicht." Meinen Sie es kann normal sein oder sollte ich mit ihr zum Psychologen? Vielen Dank Derya
Liebe Derya, vielleicht erwägen Sie einmal folgenden Schritt: Laden Sie eines der Mädchen, die Ihre Tochter im Ki-ga am nettesten findet, also die, die sie al sihre Freundin bezeichnet, zu sich nach Hause ein und beobachten einmal, wie Ihre Tochter zu Hause mit dem Mädchen ins Gespräch kommt. Geht es jetzt sehr viel besser, besteht auch die Chance, dass Ihre Tochter zumindest mit diesem Mädchen dann auch im Ki-ga kommuniziert. Kommt aber auch da kein richtiger Kontakt zustande, wäre die Vorstellung in einer Beratungsstelle für Erziehungsfragen sinnvoll. Die gibt es kostenlos in jeder größeren Stadt und Gemeinde. Viele Grüße
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