Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Baby-12-Wochen-versch-Fragen_48971.htm

Frage: http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/Baby-12-Wochen-versch-Fragen_48971.htm

buzzidil

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L. H. P. Ich muss noch etwas erklären. Wegen dem stillen wars so, dass es oftmals kurz nach Beginn geschrien hat und dann verweigert wegen der „spritzenden Milch“. Ich musste ihn also schon ziemlich „zwingen“ und er schrie auch oft, bis er dann einlenkte. Manchmal machte er lange Pausen und schrie dann aus Hunger (nahm etwas ab – jetzt wieder zu). Nicht immer wars so, in der Nacht gings gut. Nun ging meine Milch dadurch zurück und siehe da seit einer Woche geht das stillen wieder gut, er schläft sogar dabei ein. Bin sehr glücklich. Denken Sie, er hat diese stressige Zeit unbeschadet überstanden? Nehmen kleine Babys intuitiv wahr, dass man daneben liegt (Baby im Beistellbett) oder merken sie nur über Körperkontakt, dass da jemand ist? Ab welchem Altern nehmen Babys den Daumen? Kann ich ihm da helfen? Er will keinen Schnuller. Etwas von beidem müsste er doch fast haben später für die Selbstberuhigung, oder? Jetzt geht’s noch mit der Brust oder durch tragen.Danke für Ihre super Arbeit!


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, zunächst einmal freut es mich, dass es jetzt mit dem Stillen viel besser geht. Vielleicht hat auch ihre große Zuwendung positiv dazu beigetragen. Stressige Zeiten werden zwar emotionale gespeichert, aber durch spätere positive Erlebnisse wieder überlagert oder bildlich gesprochen überschrieben. Letztlich gibt es nur die Bilanz aus positiv und negativ, was das Ergebnis angeht. Das scheint die Seele wie ein Buchhalter zu reagieren. Ich meine schon, dass Säuglinge intuitiv oder durch Geruch und Geräusche sehr genau wahrnehmen, ob sie in unmittelbarer Nähe ihrer Eltern schlafen oder nicht. Das muss nicht immer gleich der direkte Körperkontakt sein, der ist aber immer dann gefragt, wenn es innere Probleme gibt. Dann wollen die Säuglinge am liebsten in den Mutterleib zurückkriechen. Ob ein Säugling seinen Daumen nimmt oder andere Finger oder nicht lässt sich offenbar von außen nur schwer beeinflussen. Jedenfalls hat ein ständiges Hineinstecken des Daumens in den Mund keineswegs immer den gewünschten Erfolg. Da hilft dann meistens nur noch ein Tee- oder Wasserfläschchen. Viele Grüße und danke für Ihr Lob


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