Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

grosser-kleiner Bruder / Tragetuch

Frage: grosser-kleiner Bruder / Tragetuch

buzzidil

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Lieber Herr Posth 1.Wenn ich stille(15 W.) und beim Grösseren(27 M.) etwas z.B. beim spielen nicht klappt, dann schreit er, weil ich ihm nicht helfen kann. Der Kleine trinkt dann praktisch nicht mehr und schreit immer wieder, wird nervös. Wie könnte ich den Grösseren dazu bringen geduldiger zu warten? 2.Ein 2. Problem ist der Mittagschlaf. Der Kleine hat dann eine Wachphase und ist gar nicht begeistert (weint), wenn ich den Grossen in den Schlaf begleite. Der Grosse möchte aber meine Hand zum einschlafen halten. Er akzeptiert statt der Hand kein Tier, kein Wasserfläschen. Er schreit ohne Hand ausdauernd und hysterisch. 3. Der Kleine macht praktisch alle Tagschläfchen im Tragetuch. Da ich nicht alle Arbeiten mit TT erledigen kann, lege ich ihn wach dann vermehrt auf die Decke, solange er zufrieden ist. Eigentlich wollte ich das umgekehrt machen, aber er schläft tagsüber ganz schlecht im Bett, viel besser im TT. Tanken Babys auch Nähe im Schlaf oder mache ich das grad verkehrt ?


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, die Ansprüche und Bedürfnisse von 2 kleinen Kindern unter einen Hut zu bekommen, ist schwierig. Manches geht überhaupt nicht, und weil es sich ausschließt, muss auch ein Kind lernen, damit zurecht zu kommen. Das gibt anfangs Protest. Wenn man aber seinem Kind liebevoll, geduldig und vor allem in einfachen Worte erklärt, warum etwas nicht geht, dann wird es auch nach ein paar Mal Protest immer akzeptiert. Das vor allem, weil Kinder im Alter Ihres Sohnes erste Regeln verstehen können. Aber man kann sich auch etwas ausdenken, wie man die Konfliktmomente am geschicktesten überbrückt bekommt. So etwas bespricht man dann am besten mit seinem Kind vorher, damit es selbst mitbestimmen kann, was es tun kann, z.B. ein bestimmtes Buch angucken und sich dazu etwas erzählen. Das geht auch wenn das andere Kind gefüttert wird. Beim Einschlafen des Größeren wird es schwierig. Da muss er lernen sich mit dem Sehen und Hören von Ihnen zufrieden zu geben. Und die Nähe zwischen Mutter und Kind entsteht beim Einschlafen oder Wachwerden und nicht im Schlaf selber. Viele Grüße


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