Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Gewöhnung an Kiga Situation

Frage: Gewöhnung an Kiga Situation

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Unsere tochter ist 31 Monate alt, sehr aufgeweckt, sprachlich weit und ein zufriedenes, aber auch sehr sensibles Mädchen. Fremden gegenüber ist sie extrem zurückhaltend, spricht nur das Nötigste und braucht die Mama. Irgendwann wird der Kindergarten auf sie zukommen. Ich weiß nicht, wie ich es richtig mache, habe die Möglichkeit sie jetzt in eine private Kindergartengruppe mit nur 6 Kindern zu geben, weiß aber,dass sie freiwillig niemals dort alleine bleiben würde. Die Gruppe trifft sich nur EINMAL wöchentlich. Ist da eine sanfte Eingewöhnung überhaupt möglich? Ist das sinnvoll? Sie lernt so noch nicht die Gegebenheiten des folgenden eigentlichen Kindergartens kennen. Oder lieber erst im nächsten Jahr in die normale Kindergartengruppe? In der Loslösegruppe sind 16 Kinder! Die 2-2,5 jährigen Kinder aus der Nachbarschaft gehen jetzt schon in die Loslösegruppe, ich will unsere schüchterne Maus nicht noch mehr ausschließen, aber sie ist noch nicht so weit. Danke für ihr tolles Forum!


Dr. med. Rüdiger Posth

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Hallo, eigentlich zeichnen sich gerade private Kindergruppen dadurch aus, dass ein langsamer Gewöhnungsprozess an die Gruppe und die fremde Situation stattfinden kann. Die Mütter sind häufig lange Zeit mit dabei und können auf die Ablösungssignale ihrer Kinder warten. Einmal in der Woche ist aber, da gebe ich Ihnen Recht, im Grunde eine zu niedrige Frequenz. Ffür den Beginn wird es bei einem noch Gruppen-unsicheren Kind reichen. Wenn Sie spüren, dass Ihre Tochter dort ganz gut zurecht kommt, sollten Sie allerdings mit dem Schritt in die Loslösegruppe beginnen. Sie haben ja dann noch ein halbes Jahr Zeit. Viele Grüße und danke für Ihr Lob


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