karo09
Hallo Herr Dr. Posth. Für das bessere Bild meiner Frage: ..Bindungsverwirrung-46350-htm_46579 vom 24.10.2011. Mein Sohn hatt erst seit kurzem “die Brust” für sich entdeckt. Stillen war immer schwierig (KH Aufenthalt die ersten 10 Lebenstage). War stets frustriert über wenig Milch (immer Beigefüttert).Jetzt trinkt er gerne und nutzt sie auch zum Beruhigen.Schadet es ihm wenn ich ihm das noch eine Weile lasse.Wäre für mich o.k.Bin unsicher?! Bindung:Kuschelt sich an mich wenn Fremde da sind, will immer hinter mir her und hängt an meinem Bein, lässt sich beruhigen/ablenken wenn er sich weh getan hat. Das Schlafen ist so schwierig. Er ist sehr intensiv. Weint viel aber lacht auch, dass das ganze Baby wackelt.Will überall hin, klettert und krabbelt,sehr frustriert wenn es nicht klappt.Dann schwer zu beruhigen. Zähne sind schon 6 da,denke es kommen weitere.Ißt immer schlecht ca 74cm u. 7,7Kg.Kann ich ihm helfen zufriedener zu sein und besser zu schlafen? Bindung unsicher??Lieben Dank
Hallo, ganz im Gegenteil, es nutzt Ihrem Sohn, Ihnen selbst und Ihrer gemeinsamen Bindung, wenn Ihr Sohn noch viele guten Gefühle an Ihrer Brust sammeln kann. Es kommt ja auch nicht nur auf die Ernährung an der Brust an, sondern ebenso auf die große Nähe und Zärtlichkeit, die bei dem Stillen entsteht. Aber wenn die Milchmenge nicht ausreicht, ist es schon wichtig, den Säugling im Anschluss an das Stillen mit adaptierter Milch satt zu machen. Denn er soll ja gedeihen. Und keine 8 kg bei 74 cm ist nicht gerade ein Körpergewicht, bei dem sich zurücklehnen kann. Die Anhänglichkeit, die jetzt entsteht, gehört zum Beginn der Loslösung (s. gezielter Suchlauf). Und gegen Zahnungsprobleme gibt es ja Hilfen wie Dentinox etc.. Viele Ggüße
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