chahema
Guten Morgen, lieber Herr Dr. Posth! Unsere Jüngste ist jetzt unkorr. 21 Mon. alt, korr. 18 Mon. und seit Anf. April haben wir mit der Eingewöhnung angefangen. Das gestaltet sich sehr schwierig, da noch keine Ablös. von mir als Mama stattgefunden hat. Wir waren immer sehr eng miteinander, schon allein dadurch, dass mein Mann oft recht spät n. Hause kommt. Er ist sehr bemüht um sie, hat aber wenig Chancen, weil sie so sehr auf mich bezogen ist. In der Kita soll ich sie nun ab übermorgen schon allein lassen, obwohl schon ein Toilettengang zu ganz viel Tränen führt. Ich bin so hin- und hergerissen, weil ich im Mai wieder anfangen muss zu arbeiten und wir nicht mehr so viel Zeit haben zur Eingew. Es tut mir in der Seele weh, sie so traurig zu sehen, bin mir aber bewusst, dass sie in 3 Danke! Wochen schon dort schlafen muss. In meiner 2. Woche muss ich gleich bis 3/4 fünf arbeiten, obwohl ich nur 30 Std. gehe. Wie kann ich es ihr leichter machen? Sie soll doch "heil" durch die Eingewöhn kommen!
Hallo, es gibt bestimmte Dinge in der Entwicklung eines Kindes, die passen nicht zusammen. Muss man sie aber doch zusammenbringen, weil man sich durch den äußeren Rahmen unter Zugzwang stellt, dann gibt es ein Malheur. Die einen Kinder sind zwar genügsam oder sehr defensiv und passen sich an die Umstände an, die anderen Kinder aber wehren sich und begehren auf. Die eine wie die anderen geraten innerlich aber in massiven Stress und das wirkt sich ungünstig auf ihre weitere psychosoziale Entwicklung aus. Um das sicher abzuwenden, müssen Sie die Kriterien der saften Ablösung durchsetzen (s. gezielter Suchlauf), auch wenn Ihnen die Erzieherinnen etwas anderes abverlangen wollen. Und Sie müssen Ihren zukünftigen Arbeitgeber bitten, Ihnen Aufschub zu gewähren. Denn nur noch weniger als 4 Wochen Zeit für die weitere Eingewöhnung werden zu wenig sein. Mit fremden Menschen auf die Toilette gehen setzt viel Vertrauen in diese Menschen voraus. Wie soll das so schnell entstehen? Aber trägt Ihre Tocher nicht noch die Windel? Außerdem sollte sich Ihr Mann viel intensiver mit seiner Tochter befassen, um ihr ein gutes Loslösungsvorbild zu sein. Ohne gute Loslösung wird es immer schwierig mit der Ablösung. Leider kann ich Ihnen nichts Erfreulicheres sagen. Viele Grüße
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