Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort! Leider reichte der Pl. nicht für e. präzisere Schilderung. Ich erwarte von m. Tochter nicht, dass sie "funktioniert", nur weil sie 3 ist. Ich sehe die Altervorgabe wie Sie als eine politische (Elternzeit). Leider stehe ich mit der Ansicht, dass nicht jedes Ki. mit 3 autom. KiGa-reif ist, in m. Umfeld recht alleine da, selbst b. Müttern mit gleichaltr. Ki. ("Da müssen sie durch"). Da ich dies insbes. bei e. Kind wie meinem für kritisch halte, war ich kurz davor, sie ihrem Wunsch folgend mit zur Arbeit zu nehmen (nicht ohne den Hintergedanken, damit e. langweilige Alternative zu bieten). Inzw. klappt es wieder besser, aber es ist noch ein Auf und Ab zw. Begeisterung und Nicht-Wollen. Durch Ihr Weinen hat sie die and. KiGa-Ki. teilw. zurückgeschreckt bzw. diesen fehlt altersentspr. das Verständnis/die Empathie, was sie ja auch spürt. Ist das nicht e. Teufelskreis im Bezug auf d. Integration? (Wobei die Erz. dies sehr behutsam unterstützen).
Hallo, wenn jemand argumentiert mit: "da muss das Kind durch", gibt er indirekt zu verstehen, dass die Reife des Kindes für die erwartete Leistung de facto nicht ausreicht. Wäre es nämlich anders, brauchte das Kind nicht "durch etwas durch" zu kommen. Es könnte das. Schon allein daraus können Sie sich ableiten, dass Ihre Haltung die richtige ist. Empathie von anderen Kindern können Sie schon allein deswegen nicht erwarten, weil es diesen Kindern mehr oder weniger genauso geht wie Ihrer Tochter. Daher ist es ja auch möglich, dass Ihre Tochter mit ihrem Verhalten die anderen Kinder aufschreckt. Auch das ist mit ein Grund, warum Erzieherinnen mit solchen Situation höchst ungern umgehen. Sie können erst einmal nur so weiter machen und auf die Signale Ihrer Tochter hören. Senden die "höchste Not" , müssen Sie reagieren. Viele Grüße
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