Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, leider habe ich unter dem Suchbegriff für uns nichts passendes gefunden... Zur Erklärung: unsere fast 4 jährige Tochter (Einzelkind) geht noch nicht in den Kiga, eine Fremdbetreuung hat sie auch nicht. Der Tagesablauf ist fest strukturiert und ansonsten ist sie ein ausgeglichenes Kind, was den ganzen Tag spielt und in ihrer Phantasiewelt abtauchen kann wenn sie das möchte. Seit einigen Tagen allerdings hat sie Ängste, die sie bisher nicht hatte. Von Ihnen hatten wir einmal den Tipp bekommen, die Angst vor Katzen mit einem Plüschtier zu "bekämpfen". Das hat hervorragend funktioniert. Nun hat sie panische Angst vor Gewitter oder Regen (nachdem sie welches erlebt hat). Das äußert sich aber so panisch, daß sie auch die Hundespielsachen aus dem Garten holen will, weint, sofort bei dunkler Wolke ins Haus rennt... Dummerweise ist sie durch eine Feuerwehrsirene auf unserem Haus sowieso schon sehr geräuschempfindlich. Da hat uns der Kinderarzt geraten, bei Probealarm möglichst nicht zu Hause zu sein. Wie soll ich mit der Regenangst umgehen? Mit Regensachen raus oder die Tränen und Angst übersehen (würde uns schwerfallen!) oder erklären??? Können Sie uns helfen? Bei anderen lauten Geräuschen (wild spielende Kinder) ist sie ebenfalls zurückhaltend und wenn es möglich ist, zieht sie sich zurück. Das Ängste normal sind, weiß ich - aber solche Panik ist sicher nicht gesund bzw. würde ich sie ihr gerne ersparen oder helfen! Vielen Dank für das Lesen des langen Textes (ich hoffe, ich habe nichts vergessen) und für Ihre Arbeit hier im Forum! Kleinkind-Mama
Hallo, daß Ängste sich gerne ausweiten, habe ich, so glaube ich, schon mehrfach erwähnt. Also auch bei Ihnen ist es nicht anders. Sie können aber immer wieder so vorgehen, daß Sie die angsterzeugenden Phänomene durch geschickte und beschützte Konfrontation abmildern. Z.B. bei Regen herausgehen und sich einen Spaß daraus machen die Tropfen in einem Gefäß zu sammeln. Oder auch eine Geschichte erzählen, in der der Regen z.B. ein Goldfisch gerettet hat. Usw. Blitz und Donner kann man durch Lichtsignale mit der Taschenlampe nahebringen und selbst trommeln. D.h. das angsterzeugende Element ist für das Kind immer das Unfaßliche des Geschehens mit einer potentiellen Bedrohung. Hier muß man ansetzen. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Wir lassen sie übrigens auch Nachts zu uns ins Bett, wenn sie kommt. Beim Einschlafen (immer gleiches Ritual) zu möglichst gleicher Zeit bleiben wir auch noch bei ihr, sprechen über den Tag und begleiten sie ins Schlafen. Sachen, die sie vom Tag belasten werden erst besprochen, dann enden wir mit den schönen Erlebnissen.
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