Mitglied inaktiv
Mein Sohn (2 J.) ist ein aufgewecktes Kind,das auf andere Menschen zugeht und Kontakt aufnimmt. Loslösung klappt gut, wird nur durch uns Eltern betreut, sind etwa auch 2 mal pro Woche in einer Spielgruppe. Auf andere wirkt er nicht ängstlich, er ist es aber sehr und es steigert sich meiner Meinung nach. Er war die ersten 2 Wochen seines Lebens auf der Intensivstation und ich leider nur ein paar Stunden am Tag bei ihm, aber sonst könnte ich mir keine Ursachen vorstellen. Von der Furcht vor lauten Geräuschen mal abgesehen hat er Angst vor dem Duschen (badet aber mittlerweile gern), vor der Autowaschanlage, vor Hummeln, u.v.a. mehr. Mein Mann meint, wir wären zu übervorsichtig (beide über 35 J.), wiesen ihn zu sehr auf Gefahren hin und würden ihn dadurch noch mehr ängstigen. Kann das sein? Ich kann ja nicht umhin, ihn etwa auf die Gefahren im Straßenverkehr hinzuweisen und ich kann ihn ja auch nicht überall Eigenerfahrung machen lassen. Ist das in der Entdeckerphase einfach so? Was tun?
Hallo, neben einer Veranlagung zu Angst kann auch die nachgeburtliche Situation mit Mutterentbehrung zum Angstverhalten eines Kindes beitragen. Die Gefühle, die Ihr Sohn damals hatte und die noch in ihm stecken, können Sie nun nicht mehr ungeschehen machen. Aber Sie können ihm jetzt weitgehende Angstfreiheit und Zuversicht in die Dinge vorleben. D.h. ein zu Angst veranlagtes Kind reagiert sensibler auf das vorgelebte Angstverhalten seiner Eltern als eine anderes. Solche Eltern tun also gut daran, ihre eigene Angst vor den Gefahren ihrem Kind nicht so deutlich zu zeigen.Schützen müssen Sie ihr Kind natürlich so gut es geht, aber möglichst ohne zu zeigen, dass Sie Angst haben. Zeigt Ihr Sohn vor bestimmten Sachen Angst, sollten Sie mit ihm die Quelle der Angst erforschen und ihm dabei die Angst nehmen. Das geht immer nur in ganz kleinen Schritten. Im gezielten Suchlauf gibt es mehrere Stichworte zum Thema Angst. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Hallo Frau Henkes, Unser Sohn ist 4 Jahre und ich habe ihm bis jetzt seine Haare immer im Schlaf geschnitten. Er schläft aber sehr unruhig und bekommt es jedes Mal mit, wenn ich ansetze, egal wie spät es ist. Er hat extreme Angst vor Scheren und Rasierer. Wir haben auch bereits einiges ausprobiert, mit Ablenkung, auf den Schoß nehmen, mit Zei ...
Guten Tag, mein Kind 4 Jahre, hatte heuer sein erstes Kindergartenjahr. Leider hat es sehr lange Zeit kaum etwas über den KG erzählt. Die Eingewöhnung war schwierig, dazu kommt, dass es in den ersten Wochen von zwei verschiedenen Kindern Gewalt erfuhr. Im zweiten Halbjahr fand mein Kind Freunde und wollte zuhause Kindergartenfreunde spielen. Da ...
Schönen guten Abend Frau Henkes, unsere 4,5 Jährige Tochter hat seit ein paar Wochen Angst vor Akkus. Es fing damit an, dass sich der Akku ihrer Toniebox entleert hat, während sie sie mit zu ihrer Oma hatte. Die Toniebox sagt dann: "oh oh, mein Akku ist leer, bitte stelle mich auf die Ladestation". Die hatte sie leider nicht dabei. Als ich ...
Schönen guten Abend Frau Henkes, unsere 4,5 Jährige Tochter hat seit ein paar Wochen Angst vor Akkus. Es fing damit an, dass sich der Akku ihrer Toniebox entleert hat, während sie sie mit zu ihrer Oma hatte. Die Toniebox sagt dann: "oh oh, mein Akku ist leer, bitte stelle mich auf die Ladestation". Die hatte sie leider nicht dabei. Als ich ...
Guten Tag Mein Sohn ist 5 Jahre alt. Er hat tagsüber noch eine Windel und bald die u9. Langsam mache ich mir Sorgen. Sobald man nur einen Slip anzieht bewegt er sich nicht mehr, weint bitterlich und verdrückt. Auch wenn man ihn auf die Toilette setzt hat er richtige Angstzustände. Ich begene ihm natürlich weiterhin mit Verständis und setze n ...
Guten Tag, mein Sohn ist drei Jahre und seit September startete er in den Kindergarten. Die Eingewöhnungsphase war schwer, er möchte in der frueh nicht in den Kindergarten, heute wars zum ersten mal anders und er ging lachend in den Kindergarten. Er ist windelfrei seit Anfang Juli und hat keine Pannen mehr zu Hause, geht sowohl aufs Toepchen als a ...
Hallo von einer echt verzweifelten Mama. Meine Tochter wird bald 5 Jahre alt. Seit sie ca 2 ist kann sie ansagen, dass sie groß muss. Mittlerweile kann sie seit ca zwei Jahren komplett über viele Stunden einhalten, wenn es ungeschickt ist (wenn sie bei den Großeltern übernachtet von 17-13.30 Uhr am nächsten Tag zB oder wir tagsüber den ganzen Tag ...
Guten Tag Frau Henkes, weil der Text damit einfacher wird, nenne ich meine Kinder Max und Moritz. Max ist gerade 4 geworden und sein kleiner Bruder Moritz ist 7 Monate alt. Anfangs hat sich Max sehr auf Moritz gefreut, seit das Baby aber da ist, hält er größtmöglichen Abstand. Max hat Moritz aber wirklich lieb und fragt auch immer was Moritz gerad ...
Hallo Frau Henkes, mein Sohn hat Angst vor Schnee, genauer gesagt davor, auf Schnee zu laufen. Wir haben dieses Problem seit Jahren. Er ist mittlerweile vier. Wir haben schon in den letzten Jahren immer wieder versucht, ihm die Angst zu nehmen. Den Schnee untersucht, kindgerechte Videos dazu geschaut, Lieder gesungen, anderen Kindern zugeschaut ...
Guten Tag Frau Henkes, unser Sohn, knapp 5,5 Jahre alt, zeigt derzeit folgendes Verhalten: Er hat sich vor Kurzem sehr für Vulkane interessiert und alles mögliche an Wissen darüber gesammelt. Dieses verursacht ihm nun leider die Angst vor einem Ausbruch bei uns zu Hause oder auch in der Kita. Er traut sich nicht mehr alleine in einen anderen Raum ...
Die letzten 10 Beiträge
- Übergänge gestalten
- Trennungsschmerz
- Wackelzahnpubertät oder auffälliges Verhalten?
- Wie viel Macht / Mitbestimmung für einen 8-jährigen
- richtiger Umgang in herausfordernder Phase
- Konsequentes Verweigern des Toilettenganges
- 6 Jährige plötzlich Probleme mit Trennung im KIGA
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird