Frage im Expertenforum Entwicklung von Babys und Kindern besser verstehen an Dr. med. Rüdiger Posth:

Angst? Bin am Ende

Frage: Angst? Bin am Ende

Mitglied inaktiv

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Meine Tochter 2 1/2 Jahre hat seit 2 Monaten Schreianfälle wenn wir z.B. beim Bäcker sind oder wenn uns die Nachbarin im Hausflur anspricht und sogar als wir Oma im Krankenhaus besucht haben wo ich normalerweise Luft bin wenn Oma da ist.Eigentlich brüllt sie überall wo wir sind. Sie wiederholt zuerst immer Mama ist da unzählige male und kneift dann die Augen fest zusemmen beginnt zu weinen und schreien und hört frühestens nach 1Stunde wieder auf.Ich kann mich an kein Ereignis erinnern, daß das ausgelöst haben könnte.Ich weiß mir keinen Rat mehr und bin langsam genervt.Wenn ich frage warum sie weint sagt sie da sind Leute oder da ist die Frau usw. Die Mütter aus meiner Kindergruppe meinen, es liegt daran dass sie nächsten Monat ein Geschwister bekommmt. Davon bin ich aber nicht überzeugt.Wie kann ich ihr helfen. Alleine lassen tu ich sie ja sowieso nicht.Und allles gut zureden hilft nichts. Vielen Dank


Dr. med. Rüdiger Posth

Dr. med. Rüdiger Posth

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Stichwort: Extremphantasien Hallo, offenbar visualisieren Ihre Kinder Phantasieszenen, die Ihnen selbst als Mutter und Außenstehende natürlich verborgen bleiben. Kinder in diesem Alter befinden sich in der berühmten "magischen Phase", d.h. die irreale Vorstellungswelt besitzt einen nahezu ebenso großen Eindruck auf ihre Wahrnehmung wie die realen Vorkommnisse. In dieser visualisierten Phantasiewelt können Erscheinungen oder Gestalten auftreten, die ihnen Angst machen, so wie ein wach erlebter Albtraum. Übrigens muß man echte Halluzinationen dagegen abgrenzen. Mit Wahnerleben hat das sicher nichts zu tun. Ihre Tochter sagt vorher schon, quasi zur Selbstberuhigung, "Mama ist da", aber das schützt sie dann doch nicht vor dem Erlebnis. Ich kenne keine Therapie auf solche Extremphantasien, allerdings kenne ich auch keine Besprechung dieser Erscheinung. Aller Wahrscheinlichkeit nach verschwindet das Symptom mit der zeit von allein, und es genügt, wenn man beruhigend auf sein Kind einredet und versucht, mit ihm über die Erlebnisse zu kommunizieren. Dabei ist es wichtig, seinem Kind absolute Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln, notfalls,in dem man ihm vorflunkert, man selbst sei noch viel stärker als jede mögliche Bedrohung. Viele Grüße


Mitglied inaktiv

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Unser Sohn, auch 2,5 hat das selbe Problem seit etwa einem halben Jahr. Er sagt dann auch ständig in weinerlichem Ton: Mami da und schreit dann los. Habe auch keinen Schimmer, woher das kommen könnte, gab keinen Auslöser. Bin sehr gespannt auf Dr.Posths Anwort! Liebe Grüsse


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