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Geschrieben von Freak2 am 03.04.2021, 18:39 Uhr

Wie und wann erkannt

Hallo zusammen

Mich würde interessieren, in welchem Alter bei euren Kindern Auffälligkeiten beobachtet wurden,welche Auffälligkeiten und wann eine Diagnose gestellt wurde.

Hintergrund ist folgender: Mein Sohn, 4 Jahre, hat von Anfang an Probleme im Kindergarten gehabt. Die sind wohl mich strenger als wir zu Hause. Vieles was sie erzählen an Verhalten haben wir zu Hause nicht. Es gab bereits zwei Elterngespräche einmal hieß es Anzeichen für ADS, dann für Autismus.
Schlau ist er auf jeden Fall, zu schlau für sein Alter. Das merkt auch der Kinderarzt, er ist vom wissen her schon immer etwa 1 Jahr voraus.
Ich finde solche Spekulationen vom Kindergarten sehr weit vorgegriffen. Indirekt sind auch "wir" Schuld, weil Mama zu viel arbeitet. Dabei entstehen solche Erkrankungen ja nicht durch Erziehung, sondern durch Fehlbildungen im Gehirn, also mit medizinischem Hintergrund meine ich...

Jedenfalls sind wir inzwischen bei der Frühförderung. Die hat sich eher positiv über ihn geäußert. Das nächste Gespräch steht bald an, bin gespannt, was da raus kommt...

Seit Januar hat sich allerdings das Verhalten von meinem Sohn verändert. Er ist sehr unausgeglichen, hört nicht, ist oft zappelig, unkonzentriertund jähzornig. Ich frage mich, ob jetzt auch bei uns Anzeichen durchkommen oder ob es am Lockdown liegt. Denn als wieder Kindergarten die letzten Wochen war und er endlich wieder unter Kinder kam (ist noch Einzelkind, Nummer zwei ist gerade unterwegs) wurde es besser.
Jetzt haben die Kindergärten zu und dazu sind wir auch noch in Quarantäne (uns geht's gut, ist nur weil wir Kontakt zu jemand hatten, sind aber negativ). Ich habe das Gefühl, je länger wir isoliert sind, desto frecher und ekelhafter wird mein Sohn. Ich liebe ihn ja, aber es zerrt schon sehr an den Nerven..

Vielen Dank schon vorab

 
1 Antwort:

Re: Wie und wann erkannt

Antwort von memory am 05.04.2021, 19:18 Uhr

Erste Auffälligkeiten, schon mit den ersten Wochen. Kein Stillen , kein Kuscheln, extrem schreckhaft, kurzer Schlaf. Das ging bis zu 4 Jahren ( immer das selbe Essen, die selben Sachen, unbedingte Routine, aber auch extremes Wissen in allem mathematischen und naturwissenschaftlichen....das Kind war mega mega anstrengend, unglaublich intelligent, aber auch unglaublich interessiert und deswegen auch super zu fördern und zu beschäftigen. Wenn das lief und es keine außergewöhnlichen Abweichungen gab, war dieses Kind sogar recht umgänglich , nur mit uns Eltern. Und natürlich war ja immer die Mutter Schuld , wenn es nicht so lief. Also rackerte ich mich ab , bis zum Umfallen.

Mit 4 war dann ein Intelligenztest bei einer Kinderpsychologin und dort wurde das 1. Mal " Unstimmigkeiten " bemerkt , die über die typischen Nörgeleien der Kindergärtnerin ( hat Angst , ist Unsicher , zu verwöhnt, unstrukturiert und unselbständig,
unsozial) hinaus gingen.

Mit 5 Diagnose Asperger Autismus .

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