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Internationale Schule und Kreativschule

Die unterschiedlichen Schulformen

Internationale Schulen und Grundschulen sind häufig auf Kinder aus mehrsprachigen und internationalen Familien ausgerichtet. Aber auch deutsche Eltern, die für ihre Kinder eine mehrsprachige Schulbildung von Anfang an möchten, melden ihre Kinder hier an.

Internationale Grundschule: Unterschiede im Lehrplan

Die Schulen verwenden meist nicht den deutschen Lehrplan, sondern orientieren sich an Bildungszielen des jeweiligen Herkunftslandes. Die Abschlüsse der Internationalen Schulen sind in Deutschland überwiegend anerkannt, jedoch werden keine deutschen Bildungsabschlüsse vergeben. Internationale Schulen sind meist Privatschulen. Das Schulgeld ist häufig etwas höher, als auf deutschen Privatschulen.

Unterrichtssprache ist je nach Ausrichtung der Internationalen Schule meist Englisch oder Französisch, es gibt aber auch andere Ausrichtungen wie z. B. griechische Schulen. Manchmal wird auch zweisprachig, beispielsweise deutsch und englisch, unterrichtet.

Kreativschulen - Förderung von besonderen Talenten

Was sich nach malen, basteln und klecksen anhört, ist ganz anders angelegt: Kreativschulen machen sich zum Ziel, jedes Kind bestmöglich zu fördern und besonders begabte Kinder zu fordern. Die Entwicklung von Begabung, Intelligenz und Persönlichkeit stehen hier im Mittelpunkt. Das Ziel der Kreativschule ist es, dass alle geistig gesunden Kinder in der vierten Klasse eine Bildungsgangempfehlung fürs Gymnasium bekommen.

Der Lehrplan an Kreativschulen

Leistung wird großgeschrieben, und ab der ersten Klasse verteilt der Lehrer Zensuren. Von Schulbeginn an steht im Zentrum aller Fächer das Erlernen von Lesen und Schreiben und Mathematik - gerechnet wird hier auch schon mal auf Englisch. Für Kinder mit den Noten schlechter als zwei erarbeiten die zuständigen Lehrer eine Analyse und einen Plan, wie die Zensuren zu verbessern sind.

Außerdem müssen die Kinder bis zu drei Fremdsprachen wie Englisch, Französisch und Arabisch belegen, die in der Regel mit wöchentlich vier Stunden unterrichtet werden. Schach und Yoga stehen ebenfalls auf dem Stundenplan. Jedes Fach soll dabei spezielle Fähigkeiten der Kinder fördern: Schach und Informatik das strategische Denken, Tanz und Musik die Sinne stimulieren, das Erlernen arabischer Schriftzeichen die Zusammenarbeit der Hirnhälften anregen.

Der besondere Anspruch von Kreativschulen

Hochbegabte Kinder fühlen sich in diesen Schulen besonders wohl. Sie werden ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert und sind garantiert nicht unterfordert. Schließlich sollen die besten Schüler hier noch besser werden. Diese besondere Art der "Kreativschule" wurde von einem ostdeutschen Professoren-Ehepaar in den neuen Bundesländern entwickelt und ist dort auch mit etwa zwei Dutzend Schulen und Kindergärten vertreten.

von Dagmar Fritz

Zuletzt überarbeitet: Februar 2015

   

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