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Pubertät - vom Mädchen zur Frau

Pubertät - vom Mädchen zur Frau

Die Pubertät wirft Körper und Seele ins Chaos. Auf einmal ist nichts mehr wie es war. Selbst der eigene Körper, vor kurzem noch so vertraut, kommt einem plötzlich fremd vor. Brüste, Schamhaare, Pickel, Menstruation - und damit soll man jetzt klarkommen?!

Himmeljoch jauchzend und zu Tode betrübt

Gleichzeitig beginnen bei Teenagern die Gefühle Achterbahn zu fahren: Unsicherheit, Selbstzweifel, Aggressionen, Depressionen, das sind typische Zeichen dafür, dass die Mädchen mit dieser Umstellung oft gar nicht gut zurechtkommen. Irgendwo zwischen Kindheit und Frausein hängen sie fest und fühlen sich zu keiner von beiden Welten richtig zugehörig. Eine schwierige Zeit für sie selber und für die Eltern, die man nur mit Geduld und gegenseitigem Verständnis meistern kann.

Körperliche Veränderungen

Die Pubertät beginnt bei Mädchen heute durchschnittlich mit etwa 10 Jahren. Jetzt treiben die Eierstöcke die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone voran und fangen an, Östrogen auszuschütten. Das Signal für den Körper, die Umstellung zu starten. Das erste sichtbare Zeichen ist meist das Wachstum der Brüste. Es beginnt mit kleinen Beulchen unter den Brustwarzen - häufig zunächst nur auf einer Seite. Bis die Brust dann voll ausgebildet ist, vergehen aber noch ein paar Jahre. Gleichzeitig fängt die Schambehaarung an zu sprießen und Schamlippen und Klitoris vergrößern sich. Ungefähr 2 Jahre, nachdem die ersten Zeichen die Pubertät angekündigt haben, bekommt das Mädchen zum ersten Mal seine Periode. Die sogenannte Menarche ist das sichtbare Zeichen nach außen, dass sie von nun an fruchtbar ist. Mit der Pubertät beginnt ein außerordentlicher Wachstumsschub, ausgelöst durch ein Hormon, das in der Hypophyse freigesetzt wird. Mit dem Ende der Pubertät verlangsamt sich das Wachstum und ist in etwa bis zum 18. Lebensjahr vollkommen abgeschlossen.

Seelische Veränderungen

Während der Körper sich verändert, rüstet sich auch die Psyche fürs Erwachsen werden. Die Jugendlichen müssen die enge Bindung zu ihren Eltern durchtrennen und neue soziale Verbindungen knüpfen. Kein Wunder, dass das nicht immer ohne Schmerzen geht. Vor allem Kinder, die einen engen Kontakt zu ihren Eltern hatten, reagieren oft besonders extrem. Cliquen, Freunde, soziale Netzwerk sind plötzlich wichtiger als Mama und Papa. Den Eltern bleibt nichts anderes übrig, als das Kind loszulassen. Sie müssen sich darauf verlassen, dass das Band der Liebe und des Vertrauens, das in vielen Jahren gewachsen ist, doch sehr elastisch und stark ist. Für radikale Erziehungsmaßnahmen ist es jetzt zu spät. Lassen Sie Ihrem Kind Freiraum, versuchen Sie aber auch gleichzeitig, ihm mit ein paar grundsätzlichen Regeln einen festen Rahmen und Halt zu geben. Hören Sie zu und seien Sie da für Ihr Kind, wenn es Sie braucht. Glücklicherweise ist diese schwierige Phase meist ebenso schnell vorbei, wie sie gekommen ist, wenn aus dem abhängigen Eltern-Kind-Verhältnis ein eher freundschaftliches Verhältnis auf Augenhöhe geworden ist.

Geistige Veränderungen

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Gehirn in der Pubertät einer Großbaustelle gleicht. Verbindungen und Synapsen, die sich während der Kindheit geschlossen haben, werden unterbrochen und müssen neu geknüpft werden, damit das Gehirn den veränderten Anforderungen eines erwachsenen Lebens gewachsen ist. Dieses Chaos im Kopf - und nicht wie lange vermutet die Hormone - ist wohl die Ursache für das sprunghafte und "eigenwillige" Verhalten von Teenagern. Gleichzeitig bildet sich in der Pubertät der grundsätzliche Unterschied zwischen Mann und Frau heraus. Die typisch weibliche oder männliche Art zu denken entsteht.

Die erste Menstruation

Die erste Menstruation setzt normalerweise so etwa mit 11 bis 13 Jahren ein, manchmal aber auch deutlich früher. Denken Sie bitte rechtzeitig an Aufklärung. Selbst wenn viele Kinder heutzutage schon früh über die Sexualität Bescheid wissen, heißt das noch lange nicht, dass sie auch auf das vorbereitet sind, was auf sie zukommt. Nehmen Sie sich Zeit für ein ausführliches Mutter-Tochter-Gespräch, hören Sie zu und sprechen Sie auch möglichst offen über ihre eigenen Erfahrungen. Spätestens mit der ersten Regelblutung wird es auch Zeit über Verhütung und den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu sprechen.

von Maxi Christina Gohlke

Zuletzt überarbeitet: September 2015

   

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